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Vom Tierquäler zum Gewalttäter

Tierquälerei

Mimi wurde ein Ohr abgeschnitten, die Einschläferung war für sie eine Erlösung

Eines der gefährlichsten Dinge, die einem Kind passieren können, ist, ein Tier zu töten oder zu quälen und dann einfach so davonzukommen waren die Worte von Margaret Mead (1901-1978), amerikanische Anthropologin und Ethnologin. Gewalttaten an Tieren können ein erstes Anzeichen für eine gefährliche Psychopathie sein, die sich nicht allein auf Tiere beschränkt. Zahlreiche Studien beweisen, dass Gewalttaten an Tieren unsere ganze Aufmerksamkeit verlangen! Tierquälerei wurde und wird immer noch von Eltern, Schulen und Gerichten allzu oft als Kinderstreich angesehen, doch damit ignoriert man eine tickende Zeitbombe.
Im August 2009 wurde in Zell am Ziller bekannt, dass zwei 17-Jähige im Frühjahr 2007 einer Katze die Pfoten abgehackt, sie an ein Brett genagelt und anschließend in den Ziller geworfen haben. Den Jugendlichen wurde zum Verhängnis, dass sie die grausame Tat gefilmt haben. Auf dem PC der Verdächtigen fanden die Ermittler Videos der Tat und weitere brisante Clips.
Im November 2009 wurden in Füssen/Kempten mehrere Katzen mit abgehackten Köpfen und Schwänzen aufgefunden. Eine betroffene Katzenhalterin traute ihren Augen nicht, als ihre Katze eine blutige Spur hinter sich her zog und anstelle des Schwanzes nur noch rohes blutiges Fleisch zu sehen war.

1999 zeigte eine kanadische Studie an 63 Verdächtigen, die der Tierquälerei – von extremer Vernachlässigung bis zu absichtlicher Tötung – beschuldigt worden waren, dass 78 % von ihnen auch wegen Verstößen angeklagt waren, die mit Gewalt oder der Androhung von Gewalt gegen Menschen zu tun hatten. Eine Studie von 1997 brachte zutage, dass 46 % der Straftäter, die wegen sexuellen Totschlags verurteilt worden waren, vorher Gewalttaten an Tieren verübt hatten. Eine Untersuchung von Psychiatriepatienten, die wiederholt Hunde und Katzen gequält hatten, ergab, dass alle auch gegen Menschen ein hohes Maß an Aggressionen hegten. Meist haben Kinder, die an Schulmassakern beteiligt waren, zuerst an Tieren „geübt“. Drei 14-jährigen Jungen, die Ende 1999 in Metten den Mord an zwei Lehrerinnen begingen, hatten Tieren mit Messern die Augen ausgestochen und ihnen anschließend den Kopf abgetrennt. Der 16-jährige Luke Woodham, erschoss 1997 zwei Klassenkameraden und verletzte sieben weitere, nachdem er seine Mutter erstochen hatte. Sein Tagebuch brachte zutage, dass er seinen Hund geschlagen, verbrannt und gequält hatte, bis er starb.

Tierquälerei

Kater Mikesch hat man mit einer Schaufel das Gesicht zertrümmert, er hat überlebt.

Tierquälerei und häusliche Gewalt gehen Hand in Hand. Das Haustier ist oft das erste Ziel eines Schlägers, das zweite dann die Ehefrau oder das Kind. Oftmals sind solche Schläger fähig, ihre Opfer zu kontrollieren, etwa eine Ehefrau, indem sie die Tiere ihrer Opfer bedrohen, quälen und/oder töten. Tiere werden für Schläger zu einem Werkzeug, um ihre Macht zu bestätigen. Tatsache ist, dass Gewalt in der Familie als Nährboden für kindliche Grausamkeiten an Tieren dient. Ein Serien-Sexualmörder ist in seiner Jugend meist durch Tierquälerei und Grausamkeit gegen Kinder aufgefallen.

Notorische Mörder haben häufig ihre „Karriere“ als Tierquäler begonnen.
Mörder… fangen oft damit an, als Kinder Tiere umzubringen und zu quälen… Das sind genau die Kinder, die nie gelernt haben, dass es Unrecht ist, einem kleinen Hund die Augen auszustechen so der amerikanische FBI-Profiler Robert K. Ressler.

Als Kind war der Serienmörder und Vergewaltiger Ted Bundy – der wegen 2-fachen Mordes verurteilt, jedoch des Mordes an mehr als 40 Frauen verdächtigt wurde – Zeuge der Grausamkeit seines Vaters gegenüber Tieren gewesen, und auch er selbst quälte später Tiere.
Martin P., der Amok-Läufer von Bad Reichenhall, schoss im Wald auf Tauben und andere Vögel und erschoss seine Katze auf dem Sofa. Der Frauenmörder Dietz erregte Ekel und Abscheu, weil er Hamster bei lebendigem Leib enthäutete. Der Kindermörder Jacobi zerriss mit Genuss Wildvögel bei lebendigem Leib.
Jeffrey Dahmer (1960-1994) tötete 17 Jungen auf bestialische Weise. Nach eigenen Aussagen hatte er seit seinem 14. Lebensjahr Tötungsvisionen. Er lebte als Einzelgänger in seiner Traumwelt, und seine größte Freude war das Leid anderer Kreaturen, er hat Tieren den Leib aufgeschnitten und sie zerstückelt.

Sheela wurde ein Auge ausgestochen

Sheela wurde ein Auge ausgestochen

Da häusliche Gewalt sich gegen Wehrlose richtet, gehen Tiermissbrauch und Kindesmissbrauch oft Hand in Hand. Eltern, die Tiere vernachlässigen, quälen oder missbrauchen, können ebenfalls ihre eigenen Kinder missbrauchen oder vernachlässigen. In 88 % von 57 Familien in New Jersey, konnte neben dem Kindesmissbrauch auch der Missbrauch an Haustieren nachgewiesen werden.

Die meisten Tierquäler fangen klein an. Zunächst reißen sie Spinnen die Beine aus oder blasen Frösche auf und beobachten genüsslich das langsame Sterben des Tieres. Wenn hier niemand einschreitet, werden die Quälereien sadistischer und die gequälten Tiere größer. Katzen werden angezündet, ertränkt, gegen die Wand geworfen, Hunde werden getreten oder Vögeln wird der Kopf abgerissen.

Tierquäler machen eine Steigerung durch, und wenn große Tiere gequält werden, muss man genau hinschauen. Wenn man ein verstümmeltes Pferd findet, ist das oft ein Hinweis darauf, dass der Täter schon eine lange Karriere als Tierquäler hinter sich hat (Dr. Alexandra Stupperich, forensiche Wissenschaftlerin am Klinikum Regensburg, in einem Interview mit 3Sat).

Wer anderen Lebewesen Leiden zufügt, ist selbst Opfer von Gewalt und eine große Gefahr besteht, als Erwachsener gewalttätig zu werden. „Die Verbindung zwischen Tiermissbrauch und noch gewalttätigerem Verhalten ist klar erkennbar. Die zerstückelten Überreste von Hunden und Katzen könnten morgen schon die Überreste von Kindern sein.“ (Terry Farmer, Bezirksstaatsanwalt des Humboldt County, USA)

Alex’ DogBlog berichtete 2008 über eine Sechzehnjährige, die auf unvorstellbar grausame Weise ihre Gewaltphantasien an einem Hund ausgelebt hat. Nach Einweisung in eine psychiatrische Anstalt versuchte sie, einen 7-jährigen Jungen zu töten.

Gewalttäter(innen) leben oft in unmittelbarer Nachbarschaft, und es wird Zeit, dass Menschen ihre Augen öffnen und bereit sind, Tierquälerei zur Anzeige zu bringen.

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11 Kommentare »

  1. [...] Vom Tierquäler zum Mörder oft nur ein kleiner Schritt 12 02 2008 Gewalttäter, die wegen Mordes oder sexuellen Todschlags angeklagt sind, haben ihre kriminelle Laufbahn meist mit Tierquälerei begonnen. Ein sehr interessanter Bericht dazu mit Auzügen aus Studien zu diesem Thema und Fallbeispielen > hier [...]

  2. Hallo Brigitte,

    Danke für den Link. Der Fall des 16-Jährigen Mädchens zeigt wieder einmal deutlich, wie nah Tierquälerei und Gewaltverbrechen zusammen liegen. Es ist für mich unfassbar, dass Tierquälerei immer noch nicht richtig ernst genommen wird.

  3. *zustimm*
    Zudem sind fast alle Tierquälereien in der Vorgehensweise grausamer als ca. 90 Prozent aller
    Morde. Die meisten Morde an Menschen sind nämlich Beziehungstaten, d.h., Menschen werden ermordet, weil sie einen gekränkt oder “provoziert” haben, oder weil Geld im Spiel ist.
    Tierquälerei aber hat in den meisten Fällen nur einen Grund, und der ist pure Grausamkeit und Sadismus, und dieser Grund ist auch die höchste Wiederholungsgefahr.
    Tierquälerei muss endlich als eigenständiges Verbrechen angesehen werden, nicht mehr als Sachbeschädigung.

  4. Ja wer schlecht zu Tieren ist der ist auch schlecht zu Menschen. So war das schon immer. WEnn man schon Tötungsvisionen hat dann kann niemand einem mehr helfen. Ich finde es echt grausam ich habe selber eine katze und liebe sie über alles. Und es ist doch klar was dabei rauskommt wenn ein Kind das oc nichts weiß von dER welt auf ner Pelzfarm aufwäcst wo vielleicht ihr Vater. Daernd Hunden und Katzen bei lebendigen Leibe das Fell abzieht und die Tiere auf schreckliche WEise quält. KLar ist was das KInd denkt. Nämlich: Mein Vater schlägt Tiere und zieht ihnen das Fell ab. Also muss ich es auch machen.” KInder lernen durch Nachahmung.

  5. Ok,also ihr alle solltet euch mal die bilder im Internet angücken!Hier eine weitere Geschichte:
    DIE HÖLLE FÜR HUNDE UND KATZEN HAT EINEN NAMEN:GUGANGSHOU IM SÜDEN CINAS.EIN SCHLACHTER TRAMPELTE EINEN HUND TOT.VON ÜBERALL HER DRINGEN TODESSCHREIE VON TIEREN,DIE TOTGEPRÜGELTWERDEN!
    Diesen Bericht war aus einer Tageszeitung 2007.ich hoffe,ihr habt mitleid,denn die Chinesen nämlich nicht!

  6. Das ist uns bekannt, darüber haben wir mehrfach berichtet. Trotzdem DANKE für den Kommentar!

  7. Ich habe mir eben noch ein anderes video angesehen, auf der gezeigt wird wie eine Chinesin eine kleine Katze tötet!!! Ich war fassungslos und kann es immer noch garnicht glauben, was ich da gesehen habe!!!! Wie können die Menschen nur so grausam sein??? Menschen, die so etwas tun, den sollte das selbe angetan werden! Schaut euch das Video bitte mal an, denn sowas unbegreifliches darf auf dieser Welt einfach nicht passieren.
    Auf ” heuteblog.de” könnt ihr mal sehen, wie ein grausamer Menschen sich einfach an kleien unschuldigen Tieren vergreift. Ich glaub das einfach nicht!!!

  8. Am besten gebt ihr bei google “töten” ein, dann habt ihr direkt das Video mit der kleinen Katze, ich begreife das immer noch nicht und ich konnte mir das Video noch nicht mal ganz anschauen, weil es so grausam war sorry!!!!

  9. ich bin auch gegen tierquelerei mann was für menschen sind das die so süßen tieren so was antuen ??? ich finde deine seite super!

  10. wieso tun die das??????!für was???!macht ihnen das schpaß????
    wieso wollen die menschen meistens die tiere experementieren,
    sie denken immer das ein tier..wie gesakt ein tier ist also sie meinen das es niemand und nichts ist!aber das ist falsch das ist ein lebewese!und was mich noch nervt,…das wenn z.B ein tier tot liegt dann is es nicht so schlim…aaaaaber,wenn ein mensch tot liegt dann,ja dann ist das eine panik,dann wollen polizei wissen wie der getotet wurde oder war das ein selbstmord!nartürlich ist es gut das sie das machen,aber tiere schterben doch auch,oder jemand tötet sie
    wieso können die menschen auch für ein geschtorbenes tier was denken;wer sie getötet hat?,wie ist das geschtorben?wiesoooo?!!!!und ich weis auch warum! weil sie das doof finden,und das braucht niemand auser dem besizer,na ja aber wenn der besizer das selbst getan hat dann will er das natürlich nicht wissen!

  11. die menschen die tiere quelen würde ich töten lassen sollche schweine was kann denn das tier dafür also wenn ich einen sehen würde der ein tier schlägt oder töten will denn würde ich nicht ohne gebrochenen knochen loss gehen lassen der soll sich gleich einen sarg beschtellen und ein loch buddeln 1.80 tief

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