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Haftpflicht – Absicherung für mich und meine Katze

Haustiere begleiten uns Menschen bereits seit Jahrtausenden. Inzwischen haben sich die Gründe der Haustierhaltung zwar verändert, Katzen und Hunde stehen dem Menschen aber immer noch am nächsten. Und so wundert es sicher nicht, dass sie auf der Beliebtheitsskala ganz oben stehen. Wer über die Anschaffung eines Vierbeiners nachdenkt, muss sich aber auch im Klaren darüber sein, dass damit eine gewisse Verantwortung verbunden ist.

Dabei spielt nicht nur die Sorge für das Tier eine Rolle. Halter sollten auch an deren Umfeld denken, was fast schon zwangsläufig zu der Verantwortlichkeit für Schäden führt. Welche Punkte gewinnen in diesem Zusammenhang an Bedeutung? Ausschlaggebend für die Haftung von Tierhaltern ist das Bürgerliche Gesetzbuch. Unter anderem wir durch § 833 BGB eindeutig geregelt, dass private Halter für Personen- und Sachschäden haftbar gemacht werden können.

Katzen: Sicherheit für Samtpfoten

Eine Tatsache, die auch für Katzen gilt. Aber anders als im Fall der Hundehaltung muss hier keine separate Versicherung abgeschlossen werden, da Schäden durch Katzen in der Regel noch über die private Haftpflichtversicherung gedeckt werden. Eine Tatsache, die im ersten Moment aufatmen lässt. Trotzdem sollte man den Schutz gegen Personen- und Sachschäden durch die Samtpfoten nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Gerade im Fall von Personenschäden kann es teuer werden, etwa wenn Autofahrer im Straßenverkehr zum Ausweichen gezwungen werden und dabei einen Unfall verursachen. Dann kann es teuer werden – wenn die Deckungssumme der privaten Haftpflichtversicherung nicht ausreichend hoch bemessen ist. Haltern wird daher empfohlen, die Versicherungssumme für Haftpflichtschäden ausreichend hoch anzusetzen, denn die allgemein verbreitete Mindestdeckung wird von einigen Experten als zu gering eingestuft.

Und noch ein Punkt sollte nicht unter den Tisch fallen – Mietsachschäden. Katzen benutzen gern ihre Krallen, unter anderem auch am Mobiliar. Eine Tatsache, die zum Beispiel im Rahmen der Wohnungsübergabe bei Umzug teuer werden kann. Und Probleme sind vorprogrammiert, wenn der „Stubentiger“ seinen Jagdinstinkt auf dem nachbarschaftlichen Grundstück auslebt.

Halter von Katzen haben es im Rahmen der Haftpflichtversicherung sicher einfacher als Hundebesitzer, da sie keine separate Tierhalterhaftpflicht brauchen, sollten aber trotzdem das Kleingedruckte der Versicherungsverträge im Auge behalten.

Ein Gastbeitrag von: Katzen in der Haftpflichtversicherung

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