Flockes Krankengeschichte
Meine 5jährige Flocke wurde von uns jährlich gegen alles möglich geimpft, obwohl sie eine reine Wohnungskatze ist und nicht nach draußen darf. Laut Auskunft meines Tierarztes sei es wichtig, die Katze gegen alles zu impfen, da die Gefahr sehr groß sei, dass man Erreger von draußen mit in die Wohnung bringt und die Katze sich dann anstecken könnte. Die letzte Impfung war Ende Juli 2008 und im September 2008 fiel mir dann ein Knubbel zwischen den Schulterblättern meiner Katze auf.

Das Fibrosarkom Okt. 2008
Ich hab mir zunächst keine Gedanken gemacht, da sie durch die Raufereien mit ihrem Bruder schon öfters dort Knubbel hatte, die immer wieder weggegangen sind. Als nach 2 Wochen der Knubbel immer noch da war und sogar größer geworden ist bin ich zum Tierarzt. Dort wurde eine Punktion mit 3 verschiedenen Nadeln vorgenommen. Das Ergebnis bekam ich 2 Tage später: Impfsarkom/Fibrosarkom. Die Aufklärung bei meinem Tierarzt war sehr dürftig. Es sei ein Tumor, der stark rezidiv sei und nicht heilbar, nach einer OP würden in über 70 % der Fälle der Tumor wiederkommen. Ich habe dann einen Termin in einer Tierklinik mit einer großen Onkologie vereinbart, um eine zweite Meinung einzuholen. Bei der Vorstellung mit meiner Katze dort wurde nach einer Röntgenuntersuchung mitgeteilt, dass keine Heilungschance bestehe, sie gaben Flocke ohne OP ½ Jahr, mit OP und tagelanger, evtl. wiederholender Chemo noch 1 Jahr, evtl. 2.

Sarkom vor Behandlung durch Elvira Taulin
Dafür hätte ich meine Katze fast 2 Wochen dort lassen müssen und die Chemo wäre nicht ganz ohne Risiken. Bei der OP würden sie Flocke, da sie zwischen den Schulterblättern nicht in die Tiefe schneiden könnten, die Schulterblätter evtl. „anfräsen“ bzw. teilweise entfernen und Muskelfleisch wegschneiden. Katzen wären ja zäh. Ich hatte mich aufgrund dieser Aussage und den Informationen im Internet gegen eine OP entschieden, weil es mir egoistisch vorkam, meiner Katze so was anzutun, nur damit sie um meinetwillen noch länger bei mir lebt. Außerdem mit OP und Chemo hatte Flocke eine Lebenserwartung von 1 - 2 Jahren, statt ohne OP ½ Jahr.
In meiner Verzweiflung hab ich dann eine THP in meiner Nähe kontaktiert, die Flocke mit Krallendorn behandelt hat. Ich habe ihr geglaubt und gehofft, dass dieses hilft. Als nach 2 Wochen kein Erfolg zu sehen war, bzw. der Tumor sich vergrößerte bin ich wieder auf die Suche im Internet und hier auf Manu gestoßen, die ihre Katze und die Katzen ihrer Familie erfolgreich mit der Horvi-Enzym-Therapie behandelt. Ich habe Manu und nach und nach auch Sandra und ganz vielen anderen Leuten „Löcher in den Bauch“ zur Horvi-Enzym-Therapie gefragt. Da ich in meiner Nähe keinen Tierheilpraktiker finden konnte, der sich mit Horvi auskennt, habe ich Frau Elvira Taulien (Bad Kissingen) kontaktiert. Ich habe ihr Haare und Fotos von meiner Flocke geschickt und Frau Taulien hat per Bioresonanzanalyse getestet, auf welche Medikamente Flocke anspricht.
Seit Mitte Oktober wird Flocke anhand des Therapieplans mit verschiedenen Medikamenten in Verbindung mit Horvi-Mitteln behandelt. Die Behandlung ist stressfrei für die Katze, da die Medikamente zu Hause gegeben werden können, und die Katze nicht zum Tierarzt muss.
Der Tumor von Flocke hat sich durch die Medikamente bis Ende Dezember 2008 verändert, von prall, steinhart und unbeweglich - wie ein Golfball - in weich und „beweglich“, man konnte den Tumor hin- u. herschieben, er war - außer einem Strang nach unten - komplett abgekapselt.

2 Wochen nach OP
Flocke hat sich von Oktober bis Dezember leider den Tumor immer mehr wund geleckt und mit den Pfoten aufgekratzt bis er am Schluss blutig und wund war. Die Einstichstellen der Biopsienadeln heilen ja leider im Krebsgewebe nicht mehr zu.
Nach einem Telefonat mit der THP Frau Taulien - Ende Dezember - stand fest, Flocke wird jetzt doch operiert, laut Testung von Frau Taulien müsse der Tumor raus, damit die Medizin noch besser anschlagen kann. Gesagt getan, Flocke wurde am 02. Januar 2009 in einer Tierklinik in unserer Nähe operiert. Zuvor wurden 3-D-Röntgenbilder gefertigt um auszuschließen, dass Metastasen die Organe angegriffen haben und eine OP problemlos durchgeführt werden kann.

4 Wochen nach OP Narbe ist geklammert
Der Tumor war fast gänzlich abgekapselt. Flocke wurde „normal“ operiert, d. h. ihr wurden keine Knochen /Muskelfleisch entfernt, sondern nur weiträumig der Tumor und umliegendes Gewebe entfernt.
Ich habe Frau Taulien ca. 2 Wochen nach der OP erneut Haare zum Testen geschickt, damit nachgetestet werden kann, ob Flocke durch die Entfernung des Tumors jetzt auf andere Medikamente anspricht oder ob der alte Therapieplan weiter fortgesetzt wird. Mittlerweile habe ich den neuen Plan bekommen, die Medikamente wurden umgestellt. Eine neue Testung der Krebswerte wird in ca. 6 bis 8 Wochen vorgenommen, bis dahin heißt es weiter Daumen drücken.
Ich kann zwar noch nicht wie Manu (Tigerentchen) und vielen anderen, die ich kennen gelernt habe, über ein Erfolgsergebnis berichten - aber: Flocke wurde im September höchstens ½ Jahr gegeben, jetzt ist Anfang Februar 2009 und Flocke ist fit und putzmunter und frisst viel. Vor der OP war sie nur apathisch und hat kaum gefressen, war zeitweise auf 3 kg abgemagert, ich hatte sie dann vor der OP auf 3,5 - 3,6 kg hoch gepeppelt und jetzt wiegt sie 3,9 kg.

Unsere Limited Edition, hoffentlich in Siegerpose
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Manu (Tigerentchen) bedanken, die sich immer Zeit für mich genommen hat und auch heute noch nimmt. Sie steht einem mit Rat und Tat zur Seite, gibt Tipps und Anregungen und hilft, wo sie nur kann. Sie wird es nie leid, anderen zu helfen und ihre Erfolgsgeschichte zu erzählen, sie beantwortet auch noch die xte-Frage immer und immer wieder. Auch Catplus / Brigitte Müller ein großes Danke, dass man hier die Geschichten niederschreiben darf und die mit fiebert und bangt und hofft. Ein Lob für ihr Forum, denn ich finde es wichtig, dass das Thema Fibrosarkom/Impfsarkom /Tumorbehandlung auf die Startseite gekommen ist.
Über Catplus bin ich auf Manu gestoßen und habe mich an die Alternativ-Behandlung getraut, da die Schulmedizin einfach nur enttäuschend war. Ich werde hier weiter über den Gesundheitszustand meiner Flocke berichten und hoffe, dass viele Tierhalter auf die Horvi-Enzym-Therapie oder alternative Behandlungsmethoden aufmerksam werden und nicht gleich den Kampf aufgeben. (Text + Fotos: Stephanie B.)
Flocke musste erneut operiert werden, ihr Zustand ist leider sehr kritisch, in unserem Forum können Sie alles darüber lesen.
Die kleine Flocke starb am 13. August 2009, darüber sind wir alle sehr traurig.
Tags: Horvi-Enzym-Therapie, Impfung, Krebs
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Unser Rufus hat leider den Kampf gegen das Fibrosarkom verloren. Er war 15 Jahre alt und dieser Tumor hatte schon gestreut. Aber hat 15 schöne Jahre auf dieser Welt verbracht.
Ich stelle hier eine fast volle Flaschen Horvi-Tropfen und Horvi-Salbe zur Verfügung. Irgendwer kann sie sicher gebrauchen. Bitte melden!!!!
Ich wünsche euren Tieren mehr Glück.
Liebe Grüße
Monika
liebe Monika, es tut mir leid, dass Rufus es nicht geschafft hat. Der scheiß - sorry den Ausdruck - Krebs ist leider so unberechenbar und man kann nur hoffen, bangen und warten und kämpfen. Ihr habt gekämpft und leider den Kampf verloren. Aber Rufus hatte bestimmt 15 schöne Katerjahre mit Dir verbringen dürfen. Er ist jetzt im Regenbogenland und hat keine Schmerzen mehr. Ich bin fest davon überzeugt, dass Ihr Euch eines Tages wiedersehen werdet.
Fühl Dich mal gedrückt
lg Steffi
Du hast leider nicht dazu geschrieben, welche Horvi-Tropfen Du abzugeben hast. Meine Maus kriegt zur Zeit X44 und horvi-Nukleozym (?)
Oh je, ich hab gar nicht gewusst, dass es so viel verschiedene Sorten gibt…..
Also, auf der Flasche steht Horvi Enzymed (30 ml Tropfen) und Horvi Enzymed Salbe (100 ml).
Ich hatte zwar viel über diese Therapie gelesen, aber anscheinend gibt es doch recht viele unterschiedliche Rezepturen.
Vielen Dank für die tröstenden Worte!
LG Monika
Auf der Flasche steht noch ein Zusatz unter dem Horvi im oberen Teil der Flasche…..also sowas wie X44, Nukleozym, C33, C300, Elaps, Crotalus, usw.
Es gibt ganz viele verschiedene “Giftmischungen” und nicht jede paßt auf jeden Patienten. Deshalb ist die Horvi-Therapie auch nur für Experten durchführbar, da die richtigen Mittel für den Patienten verwendet werden müssen und nicht einfach eine Standardtherapie.
Salben gibt es nicht ganz so viele, wie Tropfen, aber eben auch hier kommt es auf die Zusatzbezeichnung an.
Sorry, ich habe jetzt alle Verpackungen nochmal nachgesehen, aber da steht nur drauf: Horvi Enzym Horvityl. Dann schmeiß ich das lieber alles weg, bevor noch etwas falsch gemacht wird.
Zwei Hunde einer Freundin hatten übrigens auch dieses Sarkom. Aber im Vorderlauf. Viele behaupten ja, dass diese Sarkome aufgrund von Impfungen entstehen. Ich weiss nicht, ob ich das glauben soll. Oftmals bildet sich dieses Sarkom an Stellen, wo nie eine Spritze gesetzt wurde.
Aber es verunsichert schon. Ich wüsste gar nicht, ob ich eine reine Hauskatze nochmals impfen lassen würde.
Liebe Monika
ich kann es leider nicht gebrauchen, warte doch bitte noch mit dem Wegschmeissen, vielleicht jemand anderes.
Übrigens meine Katze wurde leider Gottes jährlich gegen alles geimpft, auf Anraten des TAs obwohl meine Beiden reine Hauskatzen sind.
Und das Ergebnis hab ich jetzt leider, Flocke hatte es genau zwischen den Schulterblättern, also ein typisches Impfsarkom.
Die TAs streiten sich noch, ob die Fibrosarkome vom Impfen kommen oder nicht, bei meiner Maus ist es leider definitiv der Fall, im Juli das letzte Mal geimpft worden und im September dann die schreckliche Diagnose.
Meine Beiden werden definitiv nicht mehr geimpft, lt. TK Hofheim hätte sogar mein Kater, der 9 Jahre regelmäßig geimpft wurde, Immunschutz für den Rest seines Lebens. Ich werde möglicherweise einehomöopatische Impfung vornehmen lassen, nachdem mein Kater jetzt einen Organcheck mittels Bioresonanzverfahren bekommt.
lg Steffi
Horvityl kenn ich jetzt nur aus anderen Anwendungsgebieten, nicht aus der Krebstherapie bei Katzen…was wieder zeigt, bitte nur eine Horvi-Therapie machen, die auch Hand und Fuß hat und von einem Horvi-Therapeuten gegleitet wird. Horvi ist nicht gleich Horvi und um das Richtige zu tun, braucht der Laie einen Therapeuten, der sich damit auskennt und die richtigen Mittel austestet. Es werden ja auch oft mehrere Horvi-Mittel in Kombination oder im Wechsel angewendet.
Fibrosarkome sind sehr oft Impfsarkome, aber sie können auch ohne Impffolgeschäden entstehen. Oder siehe Bienchen, ihr Lymphsarkom hat auch nichts mit der Impfung zu tun. Beim Kater meiner Schwester jedoch sehr wohl.
Mir ist das Risiko für Impfsarkome einfach zu hoch, deshalb bin ich auf die homöopathische Impfung umgestiegen, die zwar nicht wissenschaftlich anerkannt ist (wie das Meiste aus der Homöopathie), aber mit einem seriösen Heilpraktiker für mich dennoch Hand und Fuß hat. Da ich Freigänger habe und ehrenamtlich im TH arbeite, auch auf der Krankenstation mit Parvo & Co. in Berührung kommen kann, ist mir eine Impfung einfach wichtig.