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Schildpatt-Katze

Die dreifarbige Schildpatt

Die Schildpatt mit ihrem ausgeprägten Fellmuster in Schwarz, Creme und Rot, gehörte zu den ersten Hauskatzen, die auf Ausstellungen erschienen. Um das gewünschte Farbmuster zu erzielen, paart man die Weibchen mit einem reinschwarzen, roten oder cremefarbenen Kater, aber selbst dann ist es möglich, dass in dem Wurf nur ein einziges Kätzchen dem gewünschten Typus entspricht. Da die Gene, die die Fellfarbe bestimmen, geschlechtsgebunden sind, sind fast alle Schildpatt-Katzen weiblich. Selten auftretende Kater sind meistens unfruchtbar.

Eine 20jährige Glückskatze, Foto: Uschi Dreiucker, PIXELIO.de

Foto: Uschi Dreiucker, PIXELIO.de

Die Schildpatt mit Weiß – früher als Chintzkatze oder Spanische Katze bekannt – weist zusätzlich weiße Fellpartien auf. Zweifarbige Katzen eignen sich am besten für diese Züchtung. Als Haustier sehr beliebt, ist diese liebenswerte Katze auch unter dem Namen „Glückskatze“ bekannt.
Die Schildpatt hat einen kräftigen, muskulösen Körper, ihre Beine sind kurz, aber gut proportioniert. Das Fell ist gleichmäßig gemustert. Die großen runden Augen in Dunkelorange oder Kupfer beherrschen den breiten Kopf. Schildpatt-Katzen sind sehr anhänglich, verschmust, menschenbezogen.

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