Die Katzenaugen - So sehen Katzen
Katzen sind „Augentiere“ – anders als Hunde, die „Nasentiere“ sind, sich also mehr auf ihren Geruchs- als auf ihren Gesichtssinn verlassen. Auch wir Menschen sind Augentiere. Bei normaler Beleuchtung sehen Mensch und Katze etwa gleich gut. In Sachen Fernsicht scheinen die Katzen uns allerdings zu übertreffen. Auf 100 Meter kann eine Katze unter zwei Menschen genau ausmachen, wer ihr Freund und Halter ist. Bei schlechterem Licht ist uns die Katze absolut überlegen, sie sieht in der Dunkelheit um etwa 50-60 % besser als der Mensch. Dies wird ihr möglich aufgrund der hohen Dichte an visuellen Rezeptoren, den Sehstäbchen, die ihre Netzhautzellen besonders lichtempfindlich machen.
Katzen haben keine runden Pupillen wie wir Menschen, sondern Schlitz-Pupillen. Deshalb können sie direkt in die Sonne blicken, ohne zu blinzeln. Ihre Pupillen verengen sich dabei zu einem schmalen Schlitz. Da die Katze ihre Augen nur wenig nach links oder rechts bewegen kann, muss sie, um in eine andere Richtung sehen zu können, ihren Kopf bewegen. Durch die nach vorne gerichteten Augen ergibt sich eine starke Überschneidung der Sehachsen, was ein besseres räumliches Sehvermögen bedeutet. Der Sichtwinkel der Katze beträgt 200-220°. In der Dunkelheit werden die Pupillen kreisrund, deshalb können Katzen auch dann noch sehen, wenn wir uns in der Dämmerung vorsichtiger bewegen müssen.
Katzen sehen jedoch kleine Details nicht so genau und können Farben weniger gut unterscheiden als der Mensch. Das Institut für Zoologie der Universität Mainz stellte bei über 2000 Versuchen fest, dass die Lieblingsfarbe der Katzen entgegen der allgemeinen Annahme nicht Rot, sondern Blau ist. Bei der Geburt haben alle Katzen blaue Augen. Ihre spätere Farbe entwickelt sich im Laufe der ersten drei Monate.
Tags: Augen, Sinne
Sie können die Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.




Ich war grad wirklich überrascht zu erfahren dass Katzen ihre Augen nicht bewegen können. obwohl ich zu háuse selber 4 dieser samtpfötigen Biester habe ist mir das noch nie aufgefallen. Auch das Katzen Blau am liebsten haben wusste ich nicht, zum Glück ist Blau auch meine Lieblingsfarbe. Miau (>v<)
hmm. daß katzen ihre augen nicht bewegen können sollen, hat mir schon mein biolehrer in der schule “beibringen” wollen. tatsache ist jedoch, daß mein kater sehr wohl die augen bewegt. darauf hingewiesen sagte der lehrer nur, das stimme nicht…..
laut anderen quellen kann die katze ihre augen sehr wohl, wenn auch nur wenig, bewegen.
was hier steht stimmt also nicht. mfg ph-low
Danke für den Hinweis! Beitrag wurde aktualisiert. MfG Brigitte Müller, Catplus.de
Wenn die Lieblingsfarbe der Katzen Blau und nicht Rot ist, wie kommt es dann, das meine Katze auf ALLES, was in irgendeiner Form die Farbe Rot beinhaltet abgeht wie Schmitts Katze? Sie klaut meine Labellos wenn es die roten und rosanen sind, geht auf rote Blütenblätter los und ihr Lieblingsflummi von den vieren, die hier rumliegen, ist der rosane.
Ich weiß, dass Katzen nur zwei Rezeptoren, für Grün und Blau, besitzen und alles, was in irgendeiner Form Rot beinhaltet als graue Schattierung ankommt, daher wundert es mich, dass meine Katze sich nur die roten Teile zum spielen schnappt. Sie ist auch die erste Katze, die das macht, die andern haben alles genommen, was durch die Gegend flutscht und springt.
An wen genau kann ich mich wenden um mir diese Frage beantworten zu lassen?