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Der Katzensprung

Der Katzensprung erfordert enorme Körperbeherrschung. Ich war immer wieder fasziniert, wenn mein Kater Tom auf der Duschstange balancierte und mit einem Satz auf eine gegenüberliegende 2,50 m entfernte Ablage sprang. Die Katze ist eine Meisterin im Zielsprung.

Anatomische Voraussetzungen für den Katzensprung

Der Katzensprung erfordert enorme Körperbeherrschung | © Bernd Sterzl, pixelio

Die anatomischen Voraussetzungen für Zielsprünge finden sich im wesentlichen in den Hinterläufen. Diese werden vor dem Sprung weit nach vorne gesetzt, möglichst unter den Schwerpunkt des Körpers, so dass sich Katzenpfoten und Katzenkrallen fast berühren. Ein kleiner Lendenmuskel ermöglicht die starke Beugung der Wirbelsäule und des Beckens.

Durch die starken Streckermuskeln im Oberschenkel bekommt der Katzensprung eine hohe Startgeschwindigkeit. Die Katze visiert das Ziel haargenau an, und die Entfernung wird auf einen Zentimeter genau geschätzt. Das setzt ein sicheres Sehvermögen voraus – die Augen müssen frontal stehen. Der Aufsprung wird abgefangen, damit der Körper nicht das Gleichgewicht verliert. Wenn die Katze auf eine Beute springt, werden schon während des Sprunges die Krallen ausgefahren. Aufsetzen und Zupacken sind miteinander gekoppelt.

Schwanz dient als Steuersegel und Balancierstange

Der Schwanz wird beim Sprung als Steuersegel und beim Aufsetzen als Balancierstange eingesetzt. Katzenhalter können diese enorme Körperbeherrschung immer wieder bestaunen, wenn die Katze mühelos – ohne Anlauf zu nehmen – auf Fensterbänke, Kratzbaum oder andere Möbelstücke springt.

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Kommentare

  1. Meinhardt meint

    Wirklich gelungene Arbeit.
    Danke für die nützlichen Informationen, weiter so!
    Diese Seite kann ich nur weiter empfehlen.

    Mit freundlichen Grüßen

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