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Blickkontakte mit Katzen

Somali KatzeWir Menschen haben es gar nicht gern, wenn wir von jemandem fixiert oder beobachtet werden. Katzen leider noch viel schlimmer unter solchen Blicken. Da sitzt eine Katze und putzt sich hingebungsvoll. Der Mensch sieht ihr dabei zu und starrt sie direkt an. Merkt die Katze das, hört sie sofort mit dem Putzen auf, sie fühlt sich durch diesen direkten Blick geradezu gehemmt. Auch wenn sie nach geraumer Zeit mit dem Putzen wieder beginnt, tut sie es nur zögerlich.

Wird eine Katze von Frauchen oder Herrchen beim Klauen erwischt, scharf angesehen und mit einem lauten „Pfui“ ermahnt, rennt sie weg. Allerdings nicht weit, denn die Katze weiß, ihre Menschen sind nett. Aber sie setzt sich mit dem Rücken zum Menschen, denn sie ist die Unterlegene, und als Unterlegene starrt man niemanden an. Das ist „Katzengesetz“. Auch eine Kätzin fixiert beim Liebesspiel nicht den Kater, das würde ihn hemmen.
Katzen brechen auch die Jagd ab, wenn sie spüren, dass sie von dem erhofften Beutetier angestarrt werden. Die Katze, die eben noch der Beute nachgeschlichen ist, richtet sich plötzlich auf und schaut sich immer wieder um, als wäre überhaupt nichts passiert.
Genauso wie Katzen eine Scheu davor haben, fixiert zu werden, scheuen sie davor zurück, angestarrt zu werden.

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