Tierquäler in Vorarlberg gesucht
Tierrechtsorganisation PETA setzt 500 EUR Belohnung aus
In Vorarlberg sind Tierquäler aktiv: Am Dienstag schlugen Unbekannte auf ein Schaf ein, am Sonntag erhängten sie am selben Tatort eine Ziege. Laut Polizeibericht ereigneten sich die Vorfälle auf einem Grundstück zwischen Dornbirn und Schwarzach, an der Bregenzerwaldstraße L200, kurz vor der Bahnunterführung zum Achraintunnel. Die Täter verletzten das Schaf, indem sie mehrfach auf die Gelenke der Vorderbeine und auf den Kopf des Tieres einschlugen. Der Ziege legten sie einen Strick um den Hals und hängten sie an der Futterkrippe auf.
Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA eine Belohnung von 500 EUR aus. Oftmals prahlen besonders Jugendliche mit derartigen Taten: Wer in der Nacht auf Sonntag oder von Montag auf Dienstag etwas beobachtet hat oder meint, die Täter zu kennen, melde sich bitte bei PETA (Tel. +49 172 7103632) – die Fakten werden an die zuständige Polizeistelle weitergeleitet. Auf Wunsch wird der Name des Anrufers vertraulich behandelt.
Nadja Kutscher, Kampagnenmitarbeiterin von PETA, hofft, dass die Tierquäler schnell gefasst werden: „Jugendliche, die Tiere quälen, befinden sich auf einem gefährlichen Weg in die Gewalttätigkeit. Studien belegen, dass Menschen, die Tiere quälen, fünf Mal wahrscheinlicher auch Gewalttaten am Menschen verüben könnten.“ Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus an der Universität Saarland bestätigt diese Befürchtung: „Geschätzte 80-90 Prozent aller Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“
Pressemitteilung vom 18.06.2009 PETA.de
Tags: Gewalt gegen Tiere, Tiermord
Sie können die Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare sind derzeit geschlossen, aber Sie können dennoch einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.


