Schäferhund grausam erstickt - Täter wurde ermittelt!

Foto: Presseportal/Polizeipresse
Bünde (ots) - Bereits am letzten Augustwochenende wurde im Naturschutzgebiet Doberg von Spaziergängern der tote Kadaver einer schwarz-braunen Schäferhündin aufgefunden. Die Hündin war offenbar absichtlich getötet worden.
Der bislang unbekannte Täter hatte ihr Klarsichtfolie um die Nase gebunden und sie dabei an einem Baum festgemacht. Die Hündin dürfte einen dramatischen Todeskampf gehabt haben. Die Polizei fragt nunmehr nach dem Besitzer des Hundes oder Hinweise auf den Besitzer. Bei der Leine handelt es sich um eine handelsübliche grau/weiß Leine im Kordelmuster. Auch hier können Hinweise auf den letzten Halter möglich sein. Diese Hinweise nimmt die Polizei in Bünde entgegen.
Kreispolizeibehörde Herford, Hansastraße 54, 32049 Herford, Tel.: 05221 / 888 1270
Nachtrag: Täter wurde gefasst: Der Polizei in Bünde ist es nach knapp einer Woche gelungen durch Zeugenhinweise einen Verdächtigen zu ermitteln, der für den grausamen Tod des Schäferhundes verantwortlich ist. Im Rahmen anderer Ermittlungen beim verdächtigen 23 -Jährigen aus Bünde, konnte festgestellt werden, dass er in der Vergangenheit der Halter eines Schäferhundes war.
Auch konnten in der Wohnung Spuren der Hundehaltung gesichert werden. Im Rahmen der anschließenden Vernehmung räumt der Verdächtige ein, dass er anlässlich einer Spazierfahrt mit dem Rad den Hund durch das Umwickeln seiner Schnauze mit Klebeband getötet hat. Als Motiv gab der Verdächtige an, dass es eine Art Kurzschlussreaktion war.
Er habe im privaten Umfeld Probleme auch wegen des Hundes gehabt. Der 23 -Jährige ist bei der Polizei kein unbeschriebenes Blatt. Insgesamt hat die Veröffentlichung dieses Sachverhaltes bei der Polizei eine erhebliche Reaktion von Tierliebhabern ausgelöst. So ist unter anderem von Tierschutzorganisationen eine Belohnung ausgelobt worden. Diese werden jetzt prüfen, ob und an wen die Belohnung ausgezahlt wird. Die Polizei wird den Sachverhalt der Staatsanwaltschaft zur Entscheidung vorlegen.Meldung Polizeipresse vom 11.08.2009:
Quelle: Presseportal.de
Tags: Gewalt gegen Tiere
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