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Pferderipper misshandelt 11 Tiere

Tierrechtsorganisation PETA setzt 500 Euro Belohnung aus
Nordwalde / Altenberge / Haltern / Horstmar, 17. September 2009 – Im Münsterland geht ein Pferderipper um. Anfang September wurde bei Nordwalde ein Shetland-Pony getötet. Weitere zehn Ponys und Großpferde wurden im Laufe des Monats in Altenberge, in der Bauerschaft Haltern und in Horstmar mit einem scharfkantigen Gegenstand zum Teil schwer verletzt. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. setzt jetzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Tierquälers führen. Es ist bislang nicht geklärt, ob es sich um einen Einzeltäter handelt, kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Jede noch so kleine Beobachtung kann zur Aufklärung der Verbrechen beitragen. Zeugen melden sich bitte unter 0176-64812091 oder direkt bei der zuständigen Polizeidienststelle in Greven.

„Diese grausamen Taten müssen unbedingt geahndet werden“, so Kampagnenmitarbeiterin Nadja Kutscher von PETA. „Täter mit derartigen Neigungen belassen es häufig nicht beim Verbrechen am Tier und vergehen sich später am Mitmenschen.“ Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus an der Universität Saarland: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ PETA hofft auf die Hilfe der Münsterländer Bevölkerung, damit nicht noch mehr Pferde zum Opfer von Gewalt werden.

PM - PETA.de, Stand: 17.09.2009

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