Katze in Hermentingen mit 12 Kugeln erschossen
PETA Deutschland setzt 1000 Euro Belohnung aus und warnt vor Bagatellisierung von Tierquälerei.
In Hermentingen (Kreis Sigmaringen) wurde eine wahrscheinlich wild lebende Katze von einem Unbekannten geradezu hingerichtet. Eine ältere Dame hat die Katze nach Aussagen der Katzenhilfe Gammertingen regelmäßig gefüttert. Überraschenderweise tauchte diese jedoch vier bis fünf Tage am Stück nicht auf. Als sie zurückkam, viel ihr geschwollenes Bein auf und das Tier wurde am 17.08.08 zum Tierarzt gebracht. Dieser stellte eine Bleikugel in ihrem Oberschenkel, jedoch weitere 12 Schrotkugeln im Kopfbereich der Katze fest. Dies lässt stark darauf schließen, dass mit zwei verschiedenen Waffen auf das Tier geschossen wurde. Aufgrund der Schwere der Verletzungen, musste die Katze schließlich eingeschläfert werden.
Nun setzt die gemeinnützige und besonders förderungswürdige Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro aus für Hinweise, die zur Ergreifung des oder der Täter führen und weist darauf hin, dass laut forensischer Forschung aus Tierquälern leicht Gewaltverbrecher werden können.
Wer etwas beobachtet hat oder Hinweise geben kann, möge sich bei PETA Deutschland e.V. melden. Die Hinweise werden an die zuständige Polizei weitergeleitet, auf Wunsch wird der Name des Anrufers aber vertraulich behandelt. Hinweise bitte an: 0172 - 7103632.
„Wer eine Katze erschießt, muss zur Rechenschaft gezogen werden. Wir bitten die Bevölkerung, solche Taten nicht zu verharmlosen und mitzuhelfen, den Täter zu überführen”, so Carola Schmitt von PETA Deutschland e.V.
PM: PETA.de
Tags: Gewalt gegen Tiere, Tiermord, Tierquälerei
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