Bündener Tierquäler zu 12 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt
Tierschützer freuen sich über hohes Strafmaß
(Pressemeldung) Bünde, 13. Januar 2010 – Ein 23-jähriger Mann aus Bünde, der im August 2009 eine Schäferhündin auf grausame Weise tötete und einen weiteren Hund unter tierquälerischen Bedingungen hielt, ist am heutigen Mittwoch zu 12 Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung sowie zu 5 Jahren Tierhaltungsverbot verurteilt worden. Der bereits 7-fach vorbestrafte Mann hatte die Schäferhündin am Doberg an einen Baum gebunden und ihr die Schnauze mit einer Spezialfolie umwickelt, so dass das Tier bei den heißen Temperaturen qualvoll erstickte. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. sowie lokale Tierschützer hatten damals eine Belohnung zur Ergreifung des Täters ausgesetzt.
„Wir sind froh, dass der Täter nun rechtskräftig verurteilt wurde“, so Dr. Edmund Haferbeck, wissenschaftlicher Berater von PETA. „Für die Hündin war es leider zu spät, doch durch die Verurteilung können zumindest weitere potentielle Tiere vor dem Tierquäler geschützt werden!“ Weiter warnt Dr. Haferbeck, dass Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sich mittlerweile einig sind, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität Saarland: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“
Text: PETA.de
Meldung vom 11.08.2009: Schäferhund grausam erstickt
Tags: Gewalt gegen Tiere, Tierquälerei
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