Streunerkatzen hungern bei Frost und Schnee

Streunerkatzen hungern bei Frost und Schnee – VIER PFOTEN bittet um Mithilfe der Bevölkerung

Bei eisigen Minustemperaturen kämpfen in Deutschland derzeit rund zwei Millionen Streunerkatzen um ihr Leben. Schnee und Eis machen es ihnen fast unmöglich, Futter oder einen trockenen Platz zum Schlafen zu finden. Viele der Tiere erfrieren, sterben an Unterernährung oder unbehandelten Krankheiten. Die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN bittet um die Unterstützung der Bevölkerung, denn schon kleine Hilfen können große Wirkung entfalten.

Streunerkatzen hungern bei Frost und Schnee | VIER PFOTEN – Foto Daniela Klemencic

Heimtierexpertin Sarah Ross von VIER PFOTEN:
„Überlassen Sie die Katzen nicht ihrem eisigen Schicksal. Falls Sie ein Gartenhaus haben, lassen Sie die Tür etwas geöffnet, damit die Tiere einen trockenen und zugfreien Schlafplatz haben. Auch ein leicht selbst zu bauendes Katzenschutzhaus wird von den Tieren gerne angenommen. Ganz wichtig ist es bei den eisigen Temperaturen auch, den Tieren Futter und Wasser anzubieten. Bitte achten Sie darauf, Trockenfutter zu geben, da Nassfutter einfrieren kann. Eine regelmäßige Kontrolle des Wassernapfs ist bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ebenfalls wichtig.“
Wer Katzen im Winter füttert, sollte Verantwortung übernehmen: Damit sich die heimatlosen Katzen nicht unkontrolliert vermehren, sollten die Tiere im Frühjahr eingefangen und kastriert werden.

Bastellanleitung für ein Katzenschutzhaus:
Einfach einen Karton mit wetterfester Plane bekleben und von innen mit Styropor isolieren. Vor Nässe von unten schützt ein dickes Holzbrett. Das Einstiegsloch läasst sich gut mit einem Teppichmesser in eine Seitenwand schneiden. Die Box abschließend mit etwas Stroh auslegen.

Pressemitteilung von VIER PFOTEN – STIFTUNG FÜR TIERSCHUTZ
Hamburg, 17. Januar 2018

Weitere Informationen finden Sie auf www.vier-pfoten.de/projekte/streunerhilfe/sie-sind-ueberall

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