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MIMI und ihre fibrosarkom op

(566 posts)
  1. Katzeflocke
    Mitglied

    Du tust was Du für richtig hälst und dass ist gut so und auch wichtig.
    Bei Flocke gab es keine Hoffnung mehr, der Tumor hatte sie fest im Griff, Du kennst ja die Geschichte von daher hatte ich schon lange lange vorher um diese Zeichen gebeten, eine TKin war auch mit eingeschaltet und letztendlich haben wir in Absprache aller so gehandelt, wie es für uns richtig erschien.

    Sei einfach für Mimmi da, was Du auch tust, dass ist das wichtigste.

    Aber die Entscheidung, wann und ob der Zeitpunkt gekommen ist, kannst Du keinem anderen überlassen, schon gar nicht jemandem, der Mimmi nicht persönlich kennt und ihr nie in die Augen gesehen hat. Sorry, dann lieber austesten lassen, ob noch Lebenswille bei ihr besteht, kannst Du ja auch über Frau Taulien machen, geht recht schnell.

    vor 6 months veröffentlicht #
  2. Barbarette
    Mitglied

    Hallo Katja,
    ich kann deine Bedenken, ein Zeichen deiner Mimi nicht deuten zu können verstehen. Meine Angst wäre auch zu groß etwas fehl zu deuten. Aber Ich bewundere Steffi dafür, wie es bei ihr und Flocke gewesen ist, nicht falsch verstehen! Ich würde, wie du auch, ALLES mit dem TA und Fr. Taulien besprechen.

    Erst einmal, so verstehe ich das was du schreibst, besteht aber doch noch Hoffnung für deine Kleine. Es ist natürlich super hart. Man wünscht sich nichts sehnlicher als ein kleines Zeichen der Besserung. Vielleicht ist die Tatsache, dass sie die Sosse, die du ihr verabreicht hast und die sie ja scheinbar bei sich behalten hat, ein solch winziger Hinweis.

    Viel Glück heute, haltet die Ohren steif.

    LG, Barbarette

    vor 6 months veröffentlicht #
  3. seelchen
    Mitglied

    Ja denke ich auch Barbarette und bissl Wsser gab ich auch und es blieb alles drinne bzw. danach auf dem Kissen als pipi!und nein @steffi nichts mit Lebenswille testen,hatte ich ja Frau Taulien auch gefragt.Denke sie wird schon das richtige mir am Tele. sagen,ich solle eben nur Mucosa zusätzlich geben und alles andere weg lassen,mache ich ja auch und morgen wieder bei ihr anrufen.Sie ist der Meinung wie ich zuvor schon geschrieben habe das manche Katzen eben Zeit brauchen und man nicht vorschnell Handeln soll wir hatten ja über Eutanasie usw. gesprochen.Und das werden wir auch in zusammenarbeit mit TA und Frau Taulien machen ICH werde nichts vorschnell entscheiden.Und nun gehen wir mal zum TA neue Infussion,Spritze und Prognose abholen,melde mich später nochmals.
    Vielen lieben Dank für euere Unterstützung,hilft mir ein bissl.

    vor 6 months veröffentlicht #
  4. Gipsy
    Mitglied

    Hallo Katja!

    Du machst jetzt wirklich gerade eine schwere Zeit durch - ich kann das sehr gut nachvollziehen. Kurz vor Neujahr habe ich auch schon gedacht, ich müsste Gipsy einschläfern lassen. Am Montag in der Neujahrswoche nach der 2. Fibrosarkom-OP ging es ihr noch super, sie hat viel gefressen und ich dachte es geht ihr gut. Mit der Horvi-Therapie hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht begonnen - hatte noch keinen Therapieplan von Frau Taulien. Am Dienstag in der Früh ging es ihr ganz schlecht, sie war total apathisch, atmete schwer und fraß gar nichts mehr. Ich musste leider arbeiten gehen - meine Tierärztin war auf Weihnachtsurlaub - und so habe ich meine Mutter mit dem Taxi in die Tierklinik, wo ich früher mit Gipsy war, geschickt, weil ich mir große Sorgen machte. Die Ärztin dort meinte, Gipsy wäre eine schwer kranke Katze - nicht nur wegen des Fibrosarkoms - sie machte eine Blutuntersuchung - einige Werte waren sehr erhöht, ein Herz-Lungen-Röntgen, wobei ein Schatten über dem Herzen festgestellt wurde. Es wurde ihr ein Antibiotikum verabreicht und ein Entwässerungs-mittel sowie eine Infusion. Am nächsten Tag ging es ihr überhaupt nicht besser. Beim Notdienst in der Tierklinik sagte mir die Tierärztin, sie gäbe ihr heute zwei verschiedene Antibiotika, wieder eine Infusion und ein Entwässerungsmittel und sollte es bis am Abend nicht besser werden, sollte ich mich nochmals am Notruf melden, damit sie eingeschläfert wird. Es ging ihr abends auch nicht viel besser, war immer noch apathisch und hat überhaupt nichts gefressen. Am nächsten Tag bin ich wieder in die Tierklinik - wieder dasselbe. Es war der 31.12.2009 und ich dachte, jetzt wäre es wirklich soweit - ich bin schweren Herzens und mit ganz verweinten Augen eine Kiste kaufen gegangen, damit wir sie nach dem Einschläfern in unserem Garten, den sie so sehr liebt, begraben könnten. Ich wollte noch einen Tag abwarten, denn an diesem Tag zu Sylvester wollte ich auch nicht den Notruf betätigen und einen Tierarzt vom Neujahrfeiern wegholen. Ich war total verzweifelt - sie hatte schon 4 Tage nichts gefressen und war immer noch apathisch, lag nur herum - wir haben alles versucht, aber umsonst. Das war das bisher schlimmste Neujahr meines Lebens. Am nächsten Tag nahm ich mir vor, den Tierarzt anzurufen. Und so als hätte sie es gewusst, hat Gipsy an diesem Tag wieder angefangen zu fressen und es ging ihr wieder deutlich besser.

    Also gib bitte die Hoffnung nicht zu früh auf - jetzt geht es Gipsy so halbwegs gut - sie hat zwar jetzt nach der 2. OP wieder 3 neue Rezidive - sind zwar nicht besonders groß - aber leider da. Seit Neujahr sind jetzt fast 2 Monate vergangen und Gipsy ist Gott sei Dank immer noch bei mir und ich bin sehr dankbar dafür, dass das alles zu Neujahr war und kein Tierarzt so leicht zu erreichen war.

    Mimi hat zwar bei weitem mehr mitgemacht als Gipsy bis jetzt, aber nur Du kannst entscheiden, wann der Moment gekommen ist, Mimi gehen zu lassen.

    Entschuldige mein langes Schreiben, aber vielleicht hilft es Dir, doch die Hoffnung nicht zu früh aufzugeben - so wie ich es schon fast gemacht hätte. Es geht mir zwar immer noch nicht wirklich gut, da bei Gipsy ja die Rezidive da sind und ich nicht weiß, wie lang ich sie noch habe - aber ich bin wirklich dankbar, dass sie noch bei mir ist.

    Ich drück Dir und Mimi fest die Daumen.

    Alles Gute
    Andrea

    vor 6 months veröffentlicht #
  5. seelchen
    Mitglied

    Der TA hat wieder 4 Spritzen Wasser aus ihr geholt,die Temperatur ist viel zu wenig ich lege sie in Decken mit Wärmflasche.Er hat nochmals Infussionen aber heute 2 gegeben einmal das Wasser eben ( denke Kochsalzlösung oder sowas ) das sie eben nicht austrocknet,das zweite ist irgendwas zum Aufbauen.1 Spritze Hepaar für die Leber 1Spritze Vitamine und eine kleine mit Beruhigungsmitteln weil sie etwas neben der Spur ist.er hat mir das so erlärt das Katzen die so etwas haben eine Art Leberkoma haben deshalb ist sie so daneben und schläft auch fast nicht.Er hat mir angeboten sie die 2 Tage die ich noch Arbeiten muß das ich sie morgens zu ihm bringe und abends wieder holen kann so hat er sie auch mal eine Längere Zeit im Auge meint er,wie gesagt wenn sie nur mal kein Wasser mehr im Bauch haben würde....das Deutet schon auf einen Inneren Tumor hin denkt der TA.Gut dann kann ich dann verstehen das er viell. gestreut hat und eben die Leber betroffen ist,was das heisst brauch ich dann wohl keinem von euch erzählen. :-(
    Wir hoffen nun ALLE die näschsten Tage das es evtl. doch noch etwas besser wird,wir sind ja schonmal froh wenns nicht schlechter wird.Ansonsten werden wir ab Wochenende das Leben nur noch mit 1 Katze verbringen. Ich bin unsagbar Traurig......Sie schaut mich immer an...und ruft nach mir wenn ich raus gehe.Wie in Gottes Namen kann man sowas verkraften ich kanns bestimmt nicht,dafür bin ich von Psychischer und Kardiologischer Seite her zu angegriffen..

    vor 6 months veröffentlicht #
  6. Lotta
    Mitglied

    Ach Katja,

    ich wünschte, wir könnten Dir alle etwas hilfreicheres sagen, aber außer hoffen und Euch alles erdenklich Gute wünschen können wir nicht.

    Unsere dramatischen Wochen mit Duoiyji, besonders die letzte haben uns psychisch auch an unsere Grenzen gebracht. Hatte morgens noch mit der verhaßten TÄ telefoniert, ob ich ihm nicht doch ein Eisenpräparat holen kann, er war so schwach den Morgen, wollte seine Medikamente nicht nehmen und irgendwie hab ich gemerkt, er hat auf uns gewartet. Habe meinen Freund gerufen, wir müssen zum TA, soll ich noch mal anrufen und uns ankündigen, da hat Duoijyi sich aufgebäumt, mit beiden Pfötchen meinen Arm gegriffen...
    Dann hab ich mich zu ihm gesetzt, sein Köpfchen gehalten, seine Pfötchen und mein Freund hat ihn gestreichelt. Er ist alleine (mit uns) gegangen, ohne Arzt und ohne Mittelchen. Es war friedlich, wir waren ganz ruhig und haben seinen letzten Befehl unter Tränen zur Kenntnis genommen. So sehr es mir das Herz zerreißt, ich bin dankbar, daß es zuhause war, wir bei ihm waren und er nicht in seiner verhaßten Praxis, von Fremden, den Gnadenschuß erhalten hat.

    Ich bin die letzte, die ein Tier leiden läßt. Schon bei meinem Hund hatte ich gehofft, er würde es alleine schaffen, das war im Nov. 2008. Als es gar nicht mehr ging, bin ich zum TA. Ich habe mich dabei schlecht gefühlt, weil ich diejenige sein mußte, die den Zeitpunkt bestimmt, dieses hätte ich lieber der Natur überlassen. Aber es war nur noch eine Qual für ihn...

    Drum liebe Katja, sei stark. Ich schicke Dir all die Kraft, die ich noch habe und hoffe mit Dir, daß es besser wird.

    Ich sage ja, liebhaben tut so unendlich weh.

    Ich drücke Dich und Mimi

    LG Lotta

    vor 6 months veröffentlicht #
  7. Ich kann dir auch nicht raten Katja, ich sende euch Kraft in Gedanken.

    Sie wird von selbst gehen wenn sie geborgen ist und bereit ist, du gibst ihr nicht den Gnadenschuß, sondern du leistest Sterbehilfe. Achte darauf wem du damit helfen willst, ist es dein Leiden beenden oder ihrs. Leidet sie wirklich? Oder siehst du wohin es geht und du leidest?

    Du gehst einen sehr schweren Weg!

    vor 6 months veröffentlicht #
  8. Nachtigall
    Mitglied

    Liebe Katja, hab Vertrauen. Du wirst das richtige tun.

    LG
    Claudia

    vor 6 months veröffentlicht #
  9. seelchen
    Mitglied

    Ich hab sie die ganze Nacht in meinen Armen gehalten sie hat mit offenen Augen ( Beruhigungsmittel) wohl geschlafen,und mit einer Wärmflasche im Rücken..sie kann nicht mehr auf die Beinchen,heute morgen hab ich sie paarmal laut gerufen dann war sie wieder da und hat 2 mal ganz leise miaut und mich angeschaut und auch mal die Augen geknipst,ich habe sie um 8 Uhr zu TA gebracht er wollte nochmal paar Blutuntersuchungen machen um zu sehen ob die Leber nun total angegriffen ist oder es eben doch nur ein Gallenstau ist....Ich gehe so gegen 17 Uhr hin,da hat er wieder auf
    ich habe keinen Schimmer was ich tun soll/werde wenn er mir sagt das es Hoffnungslos ist...soll ich sie erlösen? von was? Schmerzen hat sie ja scheinbar keine nur eben total k.o soll ich sie mitnehmen und bei ihr bleiben bis sie selbst alleine geht? HILF MIR DOCH....nur wer? ich konnt kaum Arbeiten heute und zusätzlich kommt mein Mann (Fernfahrer) auch erst morgen Nacht nach Hause...hsbe schon Beruhigungsmittel beim Doc geholt,darf mich ja nich so aufregen,das Herz.. Ich kann nich mehr!

    vor 6 months veröffentlicht #
  10. Nachtigall
    Mitglied

    Katja,

    ja, wer kann Dir helfen? Gott? "Und wenn Du denkst, es geht nicht mehr kommt von irgendwo ein Lichtlein her".

    LG
    Claudia

    vor 6 months veröffentlicht #
  11. seelchen
    Mitglied

    Sie ist eingeschlafen...Organversagen....
    Gott gib mir Kraft!

    vor 6 months veröffentlicht #
  12. Gipsy
    Mitglied

    Hab gerade den PC aufgedreht und die schlimme Nachricht gelesen. Ich weiß gar nicht, was ich Dir schreiben soll. Mir rinnen die Tränen über die Wangen und ich denk an Dich.
    Trost kann Dir jetzt in dieser Situation wahrscheinlich niemand geben. Ich wünsch Dir alle Kraft dieser Welt, es irgendwie zu überstehen.

    Alles Liebe
    Andrea

    vor 6 months veröffentlicht #
  13. Gott segne dich Katja! Sie hat es geschaft, schlimm für dich ich weiß, aber auf der anderen Seite wird sie wieder auf allen VIEREN laufen können, ohne Schmerzen, ohne Hinderung!

    Ich drück dich!

    vor 6 months veröffentlicht #
  14. Katzeflocke
    Mitglied

    Für Mimmi werde ich heute abend eine weitere Kerze anzünden, sie brennt dann neben der von ganz vielen anderen, für all unsere Sternenkatzen.
    :-(

    vor 6 months veröffentlicht #
  15. luftgetrocknet
    Mitglied

    Liebe Katja,

    eine wirklich sehr, sehr traurige Nachricht. Es tut mir leid und ich fühle mit dir.

    Aber trotzdem: Halt die Ohren steif!

    Mimi hat so tapfer gekämpft, so lange Zeit, auch für dich, weil du dich so um sie bemüht hast. Jetzt musst du weiter kämpfen und dich nicht unterkriegen lassen, damit sie sieht, dass ihre Anstrengungen nicht vergebens waren.

    Natürlich tut es unendlich weh und man muss auch viel weinen (dürfen), aber unterkriegen lassen darfst du dich nicht, hörst du?

    LG Andrea

    vor 6 months veröffentlicht #
  16. Barbarette
    Mitglied

    Liebe Katja,
    gerade lese ich die schlimme Nachricht. Es tut mir wirklich unendlich leid für euch. Ihr habt so gekämpft! Ich kann mich den lieben Worten der anderen nur anschließen.

    Wie weh es tut, jemanden aus dem Kreis seiner lieben zu verlieren, weiß sicherlich jeder hier. Ganz besonders schlimm ist es auch bei den Sorgenkindern. Bei denen, für die wir am meisten gekämpft und um die wir besonders gebangt haben. Sie hinterlassen ein besonders großes Loch in unserem Leben. Denn nicht umsonst hat man sein Herz diesem besonderen Wesen, sei es Mensch oder Tier, geschenkt.

    Mimi hat euch lange begleiten dürfen. Und Ihr habt so viel für sie getan. Es gibt so viele Menschen, die längst aufgegeben hätten. IHR NICHT! Liebe Katja, so schwer es ist und vielleicht ist es für dich noch kein Trost, aber du hattest zumindest die Möglichkeit Mimi auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Und das hat ihr gewiss geholfen, denn deine Liebe hat sie gespürt.

    Ich denke an euch und wünsche euch viel, viel Kraft!

    Liebe Grüße, Barbara

    vor 6 months veröffentlicht #
  17. Sternchen
    Mitglied

    Hallo Liebe Katja.
    Es tut uns sehr leid.
    Du hast unser tiefes Mitgefühl.

    Wir sind in Gedanken bei dir.

    Viele Liebe Grüße Sabrina und Markus

    vor 6 months veröffentlicht #