Hallo an alle Tierfreunde,
In den Sommerferien entdeckte ich bei meinem Kater Yoshi (~3,5 Jahre alt, kastriert seit ~3 Jahren, kurzhaar Mischling, 4,5kg Gewicht) einen Knoten mit etwa 1cm Durchmesser an der linken Hinterpfote, sozusagen in der "Kniekehle", ein vergrößerter Lymphknoten.
Waren beim Tierarzt, und haben es erstmal mit Medizin probiert, da er ja nur lokal geschwollen war. Da dass nicht geholfen hat, und es beim analysieren einer Gewebeprobe unschlüssigkeiten gab, wurde der Knoten operativ entfernt und untersucht, und nun steht fest: es is wohl ein malignes peripheres Lymphom.
War natürlich erstmal sehr schockiert (habe den kleinen seit er 1 Woche alt ist (haben ihn in einem Bach gefunden) aufgepeppelt, und kann mir mein Leben ohne Ihn garnicht vorstellen, wie das halt so ist...), habe allerdings auch auf Wikipedia gelesen, dass bei Peripheren Lymphomen wohl die besten Heilungschancen bestehen.
Ich studiere im Moment in München, und der Kater ist bei meinen Eltern in Portugal, sehe Ihn erst Weihnachten wieder, daher wollte ich mich hier in Deutschland informieren, was Heilungschancen und übliche Behandlungen von solchen Fällen betrifft und wie junge, kräftige Kater auf Chemotherapie reagieren. Besteht die Chance, dass der Tumor durch die OP komplett aus dem System entfernt wurde? Wirkt sich Chemotherapie selbst auch negativ auf die Lebenserwartung aus?
Zu meinem Kater kann ich noch sagen, er ist Tagsüber draußen unterwegs, nachts schlafen er und sein Kollege im Haus.
Er frisst normal, und zeigt auch sonst keinerlei charakterliche/körperliche Veränderungen, weder vor noch nach der OP, flitzt durchs Haus und rauft mit unserem zweiten Kater.
Es sind keinerlei Vorerkrankungen bekannt (außer mal kurz ein tränendes Auge vor ein paar Jahren, Flöhe... das übliche halt) und er ist in 3 Tests Felv-negativ.
Morgen wird sein Blut nocheinmal Untersucht, um festzustellen ob noch eine erhöhte Zahl an Abwehrkörpern vorhanden ist, was auf Metastasenbildung hinweisen könnte, und dann soll eigentlich die Chemotherapie beginnen...
Gibt es jemanden der sich mit solchen Fällen auskennt, und mir sagen kann ob die Vorgehensweise unserer Tierärztin korrekt ist (noch sehr jung, sagt selbst, dass Sie bei Katzen noch kein Lymphom behandelt hat), bzw. irgendwelche Tips hat, was man noch so unternehmen kann?
Vielen Dank für eure Hilfe.
Christoph
vor 9 months veröffentlicht
#