Catplus-Katzenforum » Krebs bei Katzen

Flocke nach der zweiten OP

(69 posts)
  1. Katzeflocke
    Mitglied

    Brigitte, ich trau Dir auch nicht zu, dass Du jemanden vergisst, der hier schreibt, dafür leidest Du zu sehr mit, weil Du selbst das alles durchgemacht hast.

    Flocke hat seit gestern nix mehr gefressen und hat auch kein Häufchen gemacht.
    Sie genießt abends die Kühle der Fließen im Flur und Bad und den Durchzug, wenn alle Fenster auf sind.

    Sie hat mir über zwei versch. Tierkommunikatoren gesagt, dass sie auf alle Fälle alleine gehen möchte und sie Angst vor dem TA bzw. der Transportbox und den Weg dorthin hat. Auch dass sie sich freut auf das andere Dasein. Sie sei auf dem Weg, aber das wäre nicht schlimm, es wäre ihr so bestimmt und wir würden uns wiedersehen, wenn die Zeit gekommen ist.

    Ich versuche wirklich das durchzustehen, noch geht es ihr einigermaßen sie schreit nich vor Schmerzen und die Nickhaut ist auch noch nicht zu sehen, also typische Anzeichen für unerträgl. Schmerzen bei Katzen.

    Im großen und ganzen genieße ich die Zeit mit ihr, verbringe Stunden bei ihr, vernachlässige sämtliche Freunde und Familie, damit ich einfach Zeit habe mich zu verabschieden. Ich denke, wenn ich schon die Wo. über arbeiten muss, will ich wenigstens abends und am WE bei ihr sein.

    Wie heißt es so schön, ich lasse sie gehen mit einem lachendem und einem weinenden Auge.

    vor 1 year veröffentlicht #
  2. Tigerentchen
    Mitglied

    Gibst Du ihr die Tropfen?

    Für den Fall von Schmerzen solltest Du auf jeden Fall mit Elfi sprechen...weil da gibt es Möglichkeiten bzw. vielleicht ist sogar was in den Tropfen mit drin.

    vor 1 year veröffentlicht #
  3. Ach Steffi, NATÜRLICH werdet ihr Euch wiedersehen und außerdem würde sie in Deinem Herzen EWIG weiterleben. Du wirst dann wieder von ihr träumen, und diese Träume werden Dich beruhigen, wirst sehen.
    Gibt es denn in Deiner Nähe keinen TA, den Du im äussersten Notfall nach Hause bitten könntest? Ich hatte das schon lange vor Toms Abschied vereinbart, und es hat mich ungemein beruhigt.
    Und höre auf Manus Rat...

    LG Brigitte

    vor 1 year veröffentlicht #
  4. Katzeflocke
    Mitglied

    Nein, ich hab ihr bisher nicht die Tropfen gegeben, ich sah keine Veranlassung dazu. Habe heute mit Frau Taulien gesprochen, sie sagt, Schmerzen sei bei Fibrosarkom-Patienten nicht gegeben, eine Katze würde deutlich zeigen, wenn sie Schmerzen habe, und zwar nicht durch rumliegen, nicht fressen und apathisch sein sondern eben durch die Nickhaut oder durch Schmerzlaute.

    Es sei für uns Menschen immer schlimm mit anzusehen, aber die Tiere würden es nicht so empfinden, sondern bräuchten "ihren Weg". Es wäre das schlimmste für Tiere, wenn der Sterbeprozess unterbrochen werden würde durch den TA, weil wir Menschen es nicht mehr ertragen könnten.

    Naja, leichter gesagt als getan, ich warte ab, was mich heute abend erwartet, bisher kommt sie mich wenigstens noch begrüßen und kam auch immer wieder mal aus ihrem WK raus.

    Wg. TA nein ich habe keinen zur Zeit in meiner Nähe aber ich bin mir sicher, dass die TAin aus der TK, die Flocke operiert und nachbehandelt hat, vorbeikommen würde.

    Aber wenn möglich, möchte ich es wirklich vermeiden.

    vor 1 year veröffentlicht #
  5. Tigerentchen
    Mitglied

    Mein TA kommt auch ganz klar für den Notfall nach Hause....zwar erst abends nach der Sprechstunde, aber ich möchte nie mehr, dass ein Tier nicht zu Hause sterben darf.

    vor 1 year veröffentlicht #
  6. Ich bin entsetzt, bestürzt und furchtbar erschrocken über diese Meinung!
    Kein aber wirklich KEIN EINZIGER Mensch kann sich in die Lage eines todkranken Tieres hinein versetzen und Mutmaßungen über sein Schmerzempfinden anstellen.

    vor 1 year veröffentlicht #
  7. Katzeflocke
    Mitglied

    Brigitte, ich denke eigentlich genauso wie Du, dass man ein Tier, wenn es Zeit ist, zu erlösen hat.
    Aber Flocke hat es gleich 2 versch. Tierkommunikatoren gesagt und ich bin echt am zweifeln, ob ich es schaffe, sie alleine gehen zu lassen.

    Ich war früher auch der Meinung, man soll Sterbehilfe leisten, aber man liest soviel darüber, dass die Tiere eigentlich selbst gehen wollen, so viele Bücher können sich nicht irren.
    Wie gesagt, wenn ein Tier Höllenqualen leidet vor Schmerzen, ist es nochmal was andres, aber bei Flocke habe ich bisher nicht den Eindruck. Sie ist halt allgemein sehr ruhig geworden, schläft sehr viel und seit gestern frisst sie so gut wie nichts mehr.
    Aber dass sie Krämpfe o. ä. hat, kann ich nicht sagen. Im Gegenteil sie liegt eigentlich entspannt und strahlt eine Ruhe aus, ich kann es nicht beschreiben.

    Auch ihre Augen, Du müsstest hineinsehen können, ich hab das Gefühl ich kann bis auf Ihre Seele runterschauen und ich habe sie gebeten, mir zu sagen, wann es soweit ist, ich habe sie mehrfach gefragt, ob ich ihr helfen darf und sie dreht immer den Kopf weg oder wendet sich von mir ab. Wenn ich mit ihr aber darüber rede, ob sie es allein schafft, dann blinzelt sie mir zu und fängt leise an zu schnurren. Ich weiß, wenn man es selbst nicht erlebt, hört es sich unwahr an, aber ich habe wirklich das Gefühl, dass meine Maus alleine gehen kann.

    Wenn ich es selber nicht mehr aushalte oder wenn ich das Gefühl habe, dass sie zu sehr leidet werde ich ihr helfen, egal was dann andere von mir denken.

    Aber noch habe ich nicht das Gefühl, dass sie Hilfe braucht oder sich durch Schmerzen quält.
    Ich möchte nicht abstreiten, dass sie keine hat, aber sie sind wohl noch zum aushalten.

    Ich habe nochmals mit den zwei TK´s Kontakt aufgenommen und diese gebeten, erneut mit Flocke zu reden, wenn ich was weiß, geb ich Dir Bescheid.

    Ich hab das am Anfang auch alles als "spinnert" abgetan, aber wie können die TK´s wissen, wie mein Haus aussieht, eine detailierte Beschreibung vom Schlafzimmer oder meinem Flur abgeben, wo ich diese Bereiche nie erwähnt habe, oder wie können sie wissen, dass Flocke sterben wird oder gar Krebs hat? Sie hatten beide jeweils nur ein Foto von Flocke ohne, dass sie mich oder meine Maus persönlich kennen.

    Flocke ist mit der einen TK durch´s Haus gegangen und die TK hat Details aus dem Wohn-/Esszimmer beschrieben, die sie definitiv nicht wissen kann.

    Also muss was wahres dran sein.

    Ich bin doch selbst so durcheinander aber noch ist es definitiv zu früh, ich weiß, es kann heute ABend schon anders aussehen, aber ich hoffe und bete das Beste.

    Ich zünde bei Fliege.de immer eine Kerze für meine Maus an und bete für sie.

    vor 1 year veröffentlicht #
  8. Steffi, WAS hat man bloß mit Dir gemacht??? Es ist fast so, als hätte man Dich einer Gehirnwäsche unterzogen. Was sind das für Tierkommunikatoren, auf welche Weise hattest Du Kontakt zu denen, womit haben die vorher ihren Lebensunterhalt verdient???

    Das Internet birgt große Fallen für Menschen, die in verzweifelten Situationen sind, so wie Du jetzt.
    Wie Dein Haus aussieht, kann sogar ich Dir sagen. In Deinen Beiträgen im FF und auch hier gibt es Hinweise, wie in etwa die Räumlichkeiten sind, dass es zwei Etagen gibt, dass Du einen Garten hast, dass Deine beiden sonst unten leben, was Du sonst so machst und vieles mehr. Es gibt Fotos von Flocke auf Catplus, wo man unschwer den Hintergrund Deines Wohn-/Esszimmers erkennen kann, usw. usw.

    Die Schreiberlinge die es besser wissen wollen, haben viel Geld gemacht. Diese TK's haben Dich derart verunsichert, das Du schon jetzt vor Deinem schlechten Gewissen Angst hast, wenn Du Flocke beim Sterben helfen würdest, lies doch selbst nochmal Deinen Satz von oben:

    "Wenn ich es selber nicht mehr aushalte oder wenn ich das Gefühl habe, dass sie zu sehr leidet werde ich ihr helfen, egal was dann andere von mir denken."

    Geh BITTE nochmal in DICH, höre auf DEIN Herz, DEINE Seele, DEINE Liebe zu Flocke und dann schau ganz tief in ihre Augen!!!

    NICHTS, liebe Steffi, GAR NICHTS ist so wahr, wie es scheint!!!
    Nimm Abstand von den Menschen, die Dir Gewissensbisse machen, Deine Hilflosigkeit ausnutzen und das Vertrauen, das Flocke in Dich hat, einfach VERWERFEN.

    DU liebst sie doch!!! DU bist für sie verantwortlich, DU möchtest doch mit gutem Gewissen sagen können, dass DU ihr geholfen hast, als sie DICH am meisten brauchte!!!

    HÖRE auf Deine innere Stimme und schau Dein Katzenmädchen an, dann weißt DU ganz alleine, wann DU was zu tun hast.

    Ich denke an Dich, Brigitte

    vor 1 year veröffentlicht #
  9. Katzeflocke
    Mitglied

    Du hörst Dich schon a bisserl an wie mein mann :-), der hat auch gemeint, ich soll auf sowas nicht allzuviel geben.
    Ich weiß ihr habt Recht, ich habe für die TK´s GsD kein Geld bezahlt und im Internet kann man wirklich sehr viel lesen.

    Es stimmt, so langsam verschiebt sich etwas meine Einstellung zum Thema Sterben/Sterbehilfe, das gebe ich zu.
    Ich weiß nur, dass man mit den Tieren reden kann und sie einem verstehen und ich liebe meine Katze von ganzem Herzen und ich bin mir sicher, dass mir ihre Augen/Gestik/Mimik was andres sagen, je nachdem wie ich mit ihr spreche. Wenn wir über das "Regenbogenland" sprechen, schnurrt sie sanft und leise, wenn wir übers sterben sprechen auch, wenn ich sie frage ob ich nit den TA holen soll, dreht sie sich weg bzw. wendet sich von mir komplett ab.

    Wie würdest Du sowas deuten?

    Ich habe bisher noch nie einem Tier nicht geholfen durch eine Spritze, einfach weil ich es nicht aushalten konnte, sie leiden zu sehen. Bisher waren es aber nur geliebte Tiere, die altersbedingt krank und geschwächt waren, kein junges Tier, dass durch den Krebs aufgefressen wird.

    Bisher stand ich also noch nie vor so einer Situation und Flocke hatte die ganzen letzten Wochen keine Anzeichen gegeben, dass sie arg leidet oder Schmerzen hat.

    Sie fing am So. schlecht an zu fressen und gestern fast nix - 4 winzigst kleine Stücke Lamm -viell. tgsüber das eine oder andere Trofu, sie trinkt nach wie vor sehr viel und begrüsst mich abends wenn ich heimkomme, sie nimmt also noch a bisserl am Leben teil.
    und abends wenn wir dann oben sind genießen wir einfach die Zweisamkeit.

    Ich weiß, ich hab nicht mehr viel Zeit und ich werde Flocke genauestens beobachten und ich verspreche ihr und Dir, dass ich sie nicht unnötig leiden lasse.

    lg Steffi

    vor 1 year veröffentlicht #
  10. Tigerentchen
    Mitglied

    In Sachen TK habe ich ja auch so meine Zweifel bzw. ist da ganz sicher was dran, aber es gibt im Internet zu viele, die damit Schindluder betreiben. Dass TK möglich ist, habe ich bei Elfi gemerkt...sie würde sich nie als TK bezeichnen, aber ich weiß, dass sie es kann. z.B. hat sie Mia vor ein paar Monaten untersucht und gemeint "ihr habt einen Kater im Garten, der Mia schreckliche Angst macht"...und solche Dinge hat sie in all den Jahren auch bei Bienchen und Hugo gemacht. Aber sie sagt eben auch, dass zu viele behaupten, sie können es und nur ein Bruchteil derer hat es wirklich drauf. Oder nehmen sich nicht genügend Zeit das Übermittelte auch richtig zu deuten und zu "übersetzen" und richten dann mit falschen Aussagen fatales an. TK ist sehr vorsichtig zu betrachten und ich würde die Antworten eh nur glauben, wenn ich TK könnte und selber mit meinen Tieren kommunizieren würde.

    Aber Brigitte, beim Schmerzempfinden eines todkranken Tieres finde ich schon, dass man das ganz gut nachvollziehen kann. Man kennt sein Tier und merkt, ob es verkrampft, angespannt ist und Schmerzen hat (ich denke da an die Krankheiten, die ich mit Maja und Bienchen mit durchwachten Nächten durchgemacht habe, weil sie Schmerzen hatten und das deutlich war) oder ob es entspannt ist und sich vom Leben verabschiedet. Wenn ich jetzt an Maja, Lümmel und Hugo denke, waren sie in ihren Endphasen immer ganz entspannt und mit sich im Reinen. Da war klar, dass sie keine Schmerzen hatten. Ein verantwortungsvoller Tierhalter kann sein Tier diesbezüglich einschätzen.

    Generell bin ich aber auch dafür, sollte es für Flocke zu schlimm werden, müßte man einen TA rufen. Und ich meine wirklich für Flocke - denn oft entscheiden sich die Menschen zum Einschläfern, weil sie es selber nicht mehr aushalten und ich habe bei Hugo gemerkt, wie wichtig der Prozess der verschiedenen Sterbephasen für das Tier ist...wohlgemerkt immer nur unter der Voraussetzung, dass es nicht unnötig leidet und Schmerzen hat. Aber ich habe bei Hugo die unterschiedlichen Phasen durchlebt - erst danach habe ich Bücher zu dem Thema gelesen, die das wiederspiegelten, was ich erlebt habe. Manchmal denkt man dann auch, es wäre jetzt soweit, aber das Tier rappelt sich doch nochmal auf, weil es noch etwas zu "erledigen" hat oder sich nicht verabschiedet hat. z.B. wollte Hugo vor seinem Tod auch unbedingt nochmal durch die Nachbarschaft laufen und sich wirklich verabschieden. Also soweit möglich bin ich immer für den natürlichen Sterbeprozess.

    Aber es muss immer alles im Sinne des Tieres passieren...nicht im Sinne des Tierhalters. Ich fand es so schlimm, wie letztes Jahr eine Patientin ihr sterbendes Tier einfach im Stich und bei Elfi abgeladen hat, weil sie nicht damit klar kam. Ich finde es so wichtig, daß der Mensch im Sterben beim Tier ist (und das bestenfalls eben auch Zuhause passiert)...und nicht bei anderen Menschen in fremder Umgebung. So viel Verantwortung sollte man seinem Tier gegenüber schon haben.

    Und ich bin sicher, Steffi hat die nötige Verantwortung, um das Richtige für Flocke zu tun...und Flocke wird ihr das zeigen.

    vor 1 year veröffentlicht #
  11. @Steffi, ich bin mir sicher, dass DU im entscheidenden Moment das Richtige tun wirst.
    Flockes Mimik lässt sich einfach erklären, denn sie kennt genau Deine Stimmlage (die sich bei der "Fragestellung" deutlich verändert) und sie spürt ganz genau, wie verzweifelt Du bist.
    Wer einmal in die Augen einer Katze geschaut hat, weiß wie unergründlich sie sind.
    Die letzten Monate mit Tom waren die Hölle, dabei war mein schlechtes Gewissen ein ständiger Begleiter. Denn wer weiß schon genau, wann der "richtige" Moment gekommen ist, in dem man eingreifen muss, wenn man sein Tier über alles liebt.
    Schlussendlich hat er selbst entschieden, von einer Stunde zur anderen.

    Tom's Riesensarkom war übrigens noch 5 Stunden nach seinem Tod kochend heiss!!! Warum das so war, weiß ich leider nicht, ich konnte ja niemanden fragen.

    @Manu: Wie heißt es so schön, man gewöhnt sich auch an negative Empfindungen, also auch an den SCHMERZ. Hinzu kommt, dass die Schmerzgrenze bei Katzen außergewöhnlich hoch ist. Wenn sie nicht schreien (was für mich das SCHLIMMSTE wäre und so weit ließe ich es NIEMALS bei Nana kommen), bedeutet das noch lange nicht, dass sie keine Schmerzen haben.
    Schmerzen können traumatisieren, man leidet STILL, das tun auch vom Krebs gezeichnete Menschen.

    Mein Vater starb über einen Zeitraum von 5 Jahren (zuerst Prostatakrebs, dann Kehlkopfkrebs). Er hatte den schrecklichsten Tod, den ich mir vorstellen kann, sein Todeskampf dauerte Wochen, still und leise ist er verreckt, abgemagert auf 40 kg.

    Meine Tante starb mit 56 Jahren und meine Cousine mit 44 Jahren, beide hatten Krebs. Beide machten in ihrem mehrwöchigen Todeskampf anderen noch Mut, die das Leid nicht mit ansehen konnten. STILL, LEISE - ohne Zetern und Schreien.

    In einem waren sich alle drei einig, sie hätten die Sterbehilfe mit einem freudigen Lächeln angenommen. Sie hatten keine Würde mehr, als der Tod sie erlöste. In meinem Bekanntenkreis sind danach noch 6 oder 7 (ich hörte dann auf zu zählen) an Krebs gestorben.

    Das grausamste Erlebnis mit dem Tod hatte ich mit 27 Jahren, als mein einziges Kind im Alter von 8 Jahren starb. Mein Lümmel und mein Tom waren für mich wie Kinder, als die Abschiede kamen, erlebte ich alles wieder neu... Ich bin nicht gläubig, aber eines hat mich immer vorwärts getrieben: Ich werde alle meine Lieben wiedersehen!

    Verzeiht mir bitte, das ich mich so darüber ausgelassen habe, aber in Sachen Tod kenne ich mich gut aus...

    vor 1 year veröffentlicht #
  12. Katzeflocke
    Mitglied

    Liebe Brigitte, Du musst Dich für nichts entschuldigen. Ich weiß was Du mir sagen willst und glaub mir, ich quäl mich jetzt langsam auch, aber Flocke kam mich heute abend wieder begrüssen und lag auch eine ganze Weile bei mir, Fressen, naja, 1/2 Teel voll, viell. zwischendurch etwas Trofu. Ich denke und fühle, dass es noch nicht ganz so weit ist aber ich behalte sie im Auge.

    Weißt Du, der Unterschied zwischen Mensch und Tier ist einfach die Psyche. Wir meisten Menschen haben Angst vor dem Sterben und dem Tod, weil sie glauben, dann ist alles vorbei. Ich glaube fest daran, dass dem nicht so ist und die Seele weiterlebt. Tiere akzeptieren Krankheiten und den Tod anders als wir. Ich will damit nicht sagen, dass sie dadurch weniger Schmerz empfinden, aber sie wissen, dass es weitergeht. Deshalb hab ich ja auch geschrieben, dass ich mich mit Flocke "freue", wenn sie die schmerzend Hülle verlassen kann.
    Wir alle sind ein Teil des Ganzen und irgendwann wird alles wieder zusammengefügt, was zusammen gehört.

    Ich lasse sie auf keinen Fall leiden nur im Moment ist es nicht soweit, ich weiß,dass die verbleibende Zeit jetzt kurz ist, aber sie zeigt mir dennoch deutlich, dass sie noch etwas Zeit braucht, viell. um sich zu verabschieden?

    Dass mit Deinen Verwandten vor allen mit Deinem Kind dass tut mir sehr leid und ich kann nur im Ansatz nachempfinden, was es heißt, dass eigne Kind zu verlieren. Dass tut mir unendlich leid für Dich. Die Erfahrungen mit Krebs bei Verwandten habe ich leider auch schon gemacht und es ist wirklich nicht schön mit anzusehen, wie die Lieben langsam dahinvegetieren. Man sagt immer, ein Tier kann man erlösen, den Mensch nicht.

    Brigitte ich möchte Dich einfach mal lieb in den Arm nehmen, es war bestimmt nicht Deine Absicht, dass in einem Forum öffentlich zu machen.

    Und die Einstellung die Du hast, die teile ich, ich weiß einfach, dass wir uns alle irgendwann wiedersehen, die eigenen Verwandten wie auch die geliebten Tiere die uns in unserem Leben begleiten.

    Das ist der winzig kleine Trost der bleibt, wenn man zurückbleibt und am liebsten doch mitgehen würde.

    glg Steffi

    vor 1 year veröffentlicht #
  13. Tigerentchen
    Mitglied

    Ach und Brigitte, dass Du Dich schon anhörst wie Steffis Mann, war doch ein Kompliment :o).

    Weißt Du Brigitte, ich hatte eben schon Katzen, die vor Schmerzen geschrieen haben...aber dies, während einer normalen Krankheit. Das war ganz schlimm für mich, bei Maja ging es über Wochen, aber sie wurde wieder gesund. Damals hatte ich leider auch noch keine Elfi, die mir mit Schmerzmitteln geholfen hätte.

    Aber auch krebskranke Menschen können ganz friedlich ohne Schmerzen einschlafen. Ich habe das bei meiner Großtante erlebt und die Lebensgefährtin meines Kollegens ist vor ca. 6 Wochen an einem Hirntumor daheim eingeschlafen...wirklich ganz friedlich und ohne Schmerzen.

    Und wenn das so friedlich geht, bin ich immer für diese Variante, weil es für mich der versöhnlichere und dem Tier entgegenkommendere Tod ist. Falls doch eingegriffen werden muß, bin ich sicher, man kann den richtigen Moment einschätzen und hat hierfür ja auch fachmännische Unterstützung (TA, HP), die einem sagt, wann es genug ist. Bei Hugo hatten wir beispielsweise einfach zur Sicherheit jeden Tag einen Hausbesuch mit Untersuchung, damit wir nichts übersehen.

    Dein Kind ist mit nur 8 Jahren gestorben? Oh mein Gott, das ist schrecklich. Ich glaube, es gibt nichts Schlimmeres, als das eigene Kind beerdigen zu müssen. Du Arme.

    vor 1 year veröffentlicht #
  14. Katzeflocke
    Mitglied

    Hallo Ihr Lieben, Flocke ist gestern abend über die Regenbogenbrücke gegangen.
    Es war so friedlich.
    Sie hat es geschafft und ihre Seele ist frei, wir haben den Kampf verloren, aber den Frieden gefunden.

    traurige Grüße Steffi

    vor 1 year veröffentlicht #
  15. seelchen
    Mitglied

    Ich bin Sprachlos .Steffi ich wünsche dir viel Stärke um das alles zu verkraften.Ich bin sowas von Bestürzt in welcher kurzen Zeit doch so viele Lieblinge hier gehen mußten.
    Ich drück dich mal und glauben das Flocke nun ihren Frieden gefunden hat.
    Lg Katja

    vor 1 year veröffentlicht #
  16. Marion&Dieter
    Mitglied

    Hallo Steffi
    wir haben gerade das mit Flocke gelesen und sind sehr sehr trauig das Flocke denn Kampf gegen den sch.. Krebs verloren hat,es ist schwer irgend ein tröstendes Wort zu finden aber wie du selber schreibst ihre wunderbare Katzenseele ist jetzt frei.Wir wünschen dir viel Kraft für die nächste Zeit
    Liebe Grüße von Marion und Dieter

    vor 1 year veröffentlicht #
  17. Barbarette
    Mitglied

    Oh, mein Gott, Steffi!! Ich hatte Urlaub und lese gerade erst, dass Flocke dich schon vor einer Woche verlassen hat! Ich weiss gar nicht was ich sagen soll. Es tut mir wirklich unendlich leid! Ich würde dich gerne trösten, aber alle Worte klingen so hohl... Ich denke an dich und wünsche dir viel Kraft.
    Ganz herzliche Grüße, Barbara

    vor 1 year veröffentlicht #
  18. luftgetrocknet
    Mitglied

    Liebe Steffi,

    auch ich möchte dir mein tiefes Mitgefühl ausdrücken.

    Ich weiß wie weh es tut. Der einzige Trost mag sein, dass sie jetzt nicht mehr leiden muss.

    Liebe Grüße

    Andrea

    vor 1 year veröffentlicht #
  19. vetandi
    Mitglied

    liebe steffi,

    auch ich bin mit meinen gedanken bei dir und wünsche dir alle kraft dieser welt!
    lg
    andi

    vor 1 year veröffentlicht #