Die Kastration bei Katzen
Kätzinnen und Kater werden im Alter von 5-7 Monaten geschlechtsreif. Freilaufende Kätzinnen sollten unbedingt vor der ersten Rolligkeit kastriert werden, nur so kann der Katzenhalter sicher sein, dass sich kein unerwünschter Nachwuchs einstellt.
Bei der Kastration der Kätzin werden beide Eierstöcke entfernt. Nach der Narkosespritze wird der Unterbauch der Kätzin freirasiert und desinfiziert. Der Tierarzt setzt mit dem Skalpell einen kleinen Schnitt unterhalb des Nabels. Die Eierstöcke werden mit einem Uterushaken aus dem Bauch vorgelagert und dann mit resorbierbarem Nahtmaterial (löst sich mit der Zeit auf) abgebunden und abgetrennt. Danach wird die Muskelschicht des Bauches mit resorbierbarem Faden wieder verschlossen. Anschließend wird die Haut vernäht. Den Hautfaden zieht der Tierarzt nach 10 Tagen.
Bei einem Kater ist die Kastration einfacher. Nach der Narkosespritze werden die Haare am Hodensack entfernt. Mit zwei kleinen Schnitten werden die Hodensäcke geöffnet und die Hoden vorgelagert, Samenleiter und Blutgefäß abgebunden und der Hoden abgetrennt.
Der kleine Schnitt in den äußeren Hodensack muss nicht vernäht werden, die Wundränder verkleben in wenigen Stunden.
Wenn Kätzin und Kater einmal schlummern, sollte man sie auch gleich tätowieren lassen.
Bei den Vorbereitungen auf eine Kastration ist zu beachten, dass die Katze 12 Stunden vor dem Eingriff kein Futter bekommen darf. Wasser ist erlaubt.
Nach der Operation schlafen die Tiere in einem warmen, ruhigen Raum ihren Narkoserausch aus. Eine Kätzin sollte nach der OP für einige Stunden in der Obhut des Tierarztes bleiben.
Einen Kater kann man direkt nach der Operation mit nach Hause nehmen. Er muss an einem warmen Plätzchen in Ruhe ausschlafen können, idealer weise in der geöffneten Transportbox, die am Boden stehen sollte. Das aus guten Grund, denn Katzen reagieren nach einer Narkose recht unterschiedlich. Die meisten Tiere versuchen, halb benommen und noch unsicher auf den Pfoten, instinktiv die Flucht zu ergreifen. Geschieht dies ebenerdig, können Verletzungen durch Stürze ausgeschlossen werden.
Nach der OP darf der Patient nicht gefüttert werden, es könnte passieren, dass er sich erbrechen muss. Wasser darf gegeben werden. Katzen verkraften die Kastration völlig problemlos, und in der Regel ist der Eingriff schon am nächsten Tag Schnee von gestern.
Die Stadt Paderborn geht mit guten Beispiel voran, ab sofort müssen freilaufende Katzen kastriert werden.
Die Katzenhilfe Westerwald e.V. setzt sich zusammen mit vielen anderen Tierschützern für eine Katzenschutzverordnung ein, auch Sie können mithelfen, das Elend unkastrierter Tiere zu beenden: Interessengemeinschaft Pro Katzenschutzverordnung.
Tags: Kastration, Sexualität
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wir waren vor drei tagen in der türkei im hotel aska justiniano beach in alanya incekum und mussten dort zusehen,wie dieses hotel junge katzen einfängt - und brutal abschlachtet. uns war es gelungen zweimal soche katzen in diesem hotel aus dem todeskäfig zu befreien. für uns war diese ferien keine erholung, sondern ein horror.
was haben solche tiere dem menschen angetan, um sie zu töten , und erst noch solche zahmen tiere von 3 monaten - 2 jahren alt. eine schande für die türkei
mfg
r.kurt