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Weihnachtszeit – Geschenkezeit – aber bitte keine lebenden Tiere!

(Pressemeldung, Berlin, 04.12.2009)
aktion tier rät dringend von Tieren unter dem Weihnachtsbaum ab – Videoclip auf Youtube soll dabei helfen
Ein süßes Kaninchen für die Tochter, ein Wellensittich für die Oma, ein Hundebaby für die ganze Familie – kurz vor Weihnachten boomt das Geschäft mit den Tieren. aktion tier warnt dringend davor, zu Weihnachten unüberlegt Tiere anzuschaffen oder gar an ahnungslose Personen zu verschenken!

Quelle: aktiontier.org

Quelle: aktiontier.org

Jährlich werden in Deutschland Hunderte Tiere ausgesetzt oder in Tierheimen abgegeben. Besonders nach den Festtagen quellen die Auffangstationen über. „Erfahrungsgemäß landen in erster Linie spontan angeschaffte oder ungewollt als Präsent erhaltene Haustiere über kurz oder lang in einem Tierheim“, weiß Ursula Bauer von aktion tier Berlin. „Und jeder, der schon einmal in einem Tierheim war, weiß, dass dies kein wirklich schöner Ort für ein Tier ist“, so die Biologin weiter.

Tierhaltung bedeutet Verantwortung – und zwar für ein ganzes, mitunter sehr langes Tierleben. Wer sich vor dem Kauf eines Tieres nicht umfassend informiert und alle möglichen Konsequenzen abwägt, merkt erst hinterher, dass beispielsweise ein Hund sehr kosten- und zeitintensiv ist. „Rechnen wir Steuern, Haftpflichtversicherung, Tierarztkosten, gutes Futter und Ausstattung zusammen, sind wir schnell bei 50 bis 100 Euro pro Monat“, sagt Ursula Bauer von aktion tier. Egal ob Hund oder Hamster – jedes Haustier hat als echtes Familienmitglied Anspruch auf tägliche Zuwendung, eine angemessene Unterbringung und liebevolle Pflege. In diesem Zusammenhang müssen Eltern davon ausgehen, dass Kinder nur bedingt den Anforderungen an eine artgerechte Haltung gewachsen sind und die Arbeit letztendlich an ihnen hängen bleibt.

„Im Zweifelsfall sollte man lieber auf ein Tier verzichten oder die Anschaffung verschieben, bis alle Voraussetzungen erfüllt sind“, betont die Diplom-Biologin der aktion tier.

Die Entscheidung, ein Tier anzuschaffen, sollte grundsätzlich der künftige Tierhalter selbst beziehungsweise die Familie gemeinsam treffen. Die hektische Vorweihnachtszeit ist hier mit Sicherheit kein geeigneter Zeitpunkt, einen derart weitreichenden Beschluss zu fassen. Schenken Sie lieber ein kuscheliges Stofftier, besuchen Sie gemeinsam mit ihren tierlieben Kindern ein Tierheim oder einen Streichelzoo: Orte, an denen Sie sich über die Bedürfnisse des Wunschtieres informieren können, um vielleicht später dann ganz bewusst und gut vorbereitet einem Tier für immer ein gutes Zuhause bieten zu können.

Mit einem Videoclip, der auf der aktion tier-Website unter www.aktiontier.org sowie im Internet auf Youtube (www.youtube.com/aktiontier) einsehbar ist, versucht aktion tier, gerade auch jüngere Menschen zu erreichen.

Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

Quelle: aktion tier – menschen für tiere e.V.

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1 Kommentar »

  1. Also ich habe ein Pferd zu Weihnachten bekommen was ich nihct wieder hergeben werde. Wir haben auch eine Katze der das gleiche Schicksal verfahren ist wie vielen anderen auch, Ihr Besitzer ist weggezogen und wollte sie immer nachholen und hat es dann sein lassen weil sie eine nicht so hohe Lebenserwartung hat (Arthrose) Für uns Glück für die Katze Pech. Doch unsere Katze hat ein halbes Jahrlang bei anderen Leuten das Futter der Katzen von denen geklaut bis sie zu uns kam.

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