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Stress bei Katzen - Wenn die Katzenseele weint

Foto: Pixelio.de

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Überforderung, Angst, Frust und Anspannung ist für Katzen ebenso unerträglich wie für uns Menschen. Darum gilt es genau zu beobachten, um bei den ersten Anzeichen gleich richtig reagieren zu können. Helfend eingreifen kann man aber nur dann, wenn man sein Tier so gut kennt, dass man Abweichungen seines normalen Verhaltens auch registriert. Nur wer sich mit seiner Katze beschäftigt, eine liebevolle Bindung zu ihr aufbaut und bereit ist, Ursachenforschung zu betreiben, begreift den Stressfaktor, der nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich ist.Stress abbauen kann man nur, wenn man sich bemüht, die Wurzel des Übels zu beseitigen, bzw. Hilfestellungen anbietet, die Situation gelassener zu betrachten. Dabei muss Mensch genug “Fingerspitzengefühl” entwickeln, um seine Hilfe nicht so aufdringlich zu gestalten, dass sie ins Gegenteil umschlägt und den Leidensdruck vertieft. Wenn Frauchen also anwesend ist, beschwichtigend lächelnd umherschaut und leise zuredet, hilft das mehr, als die Katze auf den Arm zu nehmen und sie so zur Quelle ihrer Angst zu zwingen, um ihr die Harmlosigkeit einer Maschine, eines Menschen oder eines anderen Tieres zu beweisen.

Es gibt Situationen, die von vorneherein stressverdächtig klingen. Katzen lieben ein geregeltes Leben und sind Neuerungen eher abhold. Ganz deutlich wird das beim Umzug in die neue Wohnung, bei neuen Einrichtungsgegenständen, wenn der gewohnte Tagesrhythmus nicht mehr eingehalten wird oder eine weitere Samtpfote ins Haus geholt wird. Der Verlust eines menschlichen oder tierischen Freundes kann nicht nur Trauer, sondern auch Stresssymptome hervorrufen, ebenso die Begrenzung des Raumes und - damit oft verbunden - die Unmöglichkeit ererbte Verhaltensweisen auszuleben.

Aber viele Ursachen sind nicht so offensichtlich zu erkennen. Der Entzug von Zuwendung aus Zeitmangel, aus Krankheitsgründen oder auch weil Herrchen nicht in der Lage ist, eine dauerhaft positive Beziehung zu seinem Tier aufzubauen, verursachen Stress. Auch die Ablehnung des Tieres durch Frauchens neue Liebe kann Katastrophen heraufbeschwören. Vor allem, wenn der Mensch der einzige Partner des Tieres ist, ist die Katze schnell gestresst. Suchtprobleme des Besitzers, Aggressionen innerhalb der Familie, eine nervöse, hektische Bezugsperson, ein Umfeld mit andauernder Unruhe — alles das kann sich in der Katze widerspiegeln.

Gerüche und Geräusche können für Katzen unerträglich werden: das schrill kreischende Kleinkind, das ewige Disco-Gestampfe des Radios, Maschinenlärm beleidigen ihre feinen Ohren. Die empfindliche Nase erträgt die Nikotinschwaden, den Alkohol- und Kochdunst oder die Düfte ätherischer Öle oder Parfums nicht mehr! Selbst die Reviermarkierungen der Artgenossen können bei ängstlichen Einzelkatzen Stress auslösen, der eindeutige Verhaltensänderungen nach sich zieht.

Die Überbelegung ihres Lebensraumes durch Menschen, andere Tiere oder Artgenossen ist für eine Katze schwer zu verkraften. Aber auch Einsamkeit, schlechte Versorgung und tödliche Langeweile empfindet sie als Zumutung. Auch das Eindringen eines fremden Menschen in ihre “sichere Burg” wird von vielen Katzen mit Stresssymptomen beantwortet.

Stress zeigt sich bei der “Individualistin Katze” auf sehr verschiedene Weisen, aber die Erfahrung zeigt, dass alle Katzen als erstes das Schnurren einschränken - ein Indiz für vermehrte Anspannung. Auch ihre Spielbereitschaft sinkt. Selbst junge Katzen spielen weniger und sind weniger ins Spiel vertieft. Die netten kleinen Marotten, die die Katze früher zeigte, verschwinden. Ihre Talente schlafen ein. Die Katze zeigt vermehrtes Abwehrverhalten, faucht öfter, schlägt schneller mit der Tatze, wirkt einfach genervt!

Nimmt das Abwehrverhalten bei direkten Kontakten Mensch/Katze oder Raum/Katze zu, lässt das den Schluss zu, dass die Katze sich bedroht fühlt. Das Gefühl der Katze ist aber in der Praxis nicht immer nachvollziehbar. So zeigen “Frauenkatzen” oft verstärktes Abwehrverhalten, wenn sie mit Männern zusammentreffen, obwohl diese anwesenden Männer der Katze nie etwas getan haben. Viele flüchten auch ohne schmerzhafte Erfahrung vor Menschen, die am Stock gehen. Vermutlich löst da das Nicht-Einordnen-Können eines “dreibeinigen” Menschen Ängste aus. Verbindet sie Überforderung und Angst mit Räumen, so wird sie sich beharrlich weigern, diese zu betreten.

Foto: Torsten Bogdenand/PIXELIO'de

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Bei ursprünglich neugierig, aufgeschlossenen, kontaktfreudigen Katzen zeigt beginnende oder ausgeprägte Inaktivität und vermehrter Rückzug aus der menschlichen Gesellschaft, Stress an. Aber auch der Verlust der “Inneren Ruhe” kann ein Stresssymptom sein. Beständig pilgert das Tier durch alle Räume, schreckt schnell auf, wirkt fahrig oder maunzt enervierend auch ohne ersichtlichen Grund. Das Unvermögen, sich selbst zu beschäftigen und das Umschlagen des Spiels mit dem Mensch in eine gezielte Aggression kann man vor allem bei temperamentvollen, frustrierten Tieren beobachten, deren Leben allzu sehr eingezwängt wird.

Das stärkste Stresssymptom aller Katzen ist das vorübergehende “vergessen” aller erworbenen Verhaltensweisen. Die Katze zeigt nur noch ihr ererbtes Verhalten. Ein Umstand, der erklärt, warum auch ansonsten zahme Katzen wie eine verwilderte Artgenossin reagieren. Das macht es so schwer, den Zahmheitsgrad einer fremden Katze zu beurteilen.

Steigert sich der Stress zur Panik, kann man bei einigen Tieren folgendes beobachten: Zittern, Speicheln, unkontrollierter Absatz von Urin und Kot, leises Jammern bis gellendes Kreischen, Hecheln, schweißnasse Pfoten.

Da auch Krankheit, Schmerz und Parasitenbefall das Seelenleben der Katze belasten, ist auch immer daran zu denken, dass ein gesundheitlicher Grund für die Verhaltensänderungen vorliegen könnten, so dass auch ein Tierarztbesuch in Erwägung gezogen werden sollte.

Wie konntest Du nur - Eine Wahre Katzengeschichte

Foto: ©groby/PIXELIO

Bei den folgenden Anzeichen müssen Sie auf alle Fälle den Tierarzt zu Rate ziehen, da es sich auch um nicht stressbedingte Krankheitsbilder handeln kann: Appetitlosigkeit bis hin zur Futterverweigerung zeigen viele Katzen, die alles verloren haben, was ihr Katzenleben bisher ausmachte. Die meisten fangen am 3.- 5. Tag wieder mit Fressen an. Aber es gibt manchmal auch völlig depressive Tiere, die sich aufgeben und weiter hungern. Erbrechen und Durchfall können ebenfalls stressbedingt sein. Vor allem Tiere mit einer Magen-Darm-Empfindlichkeit reagieren so auf seelische Belastungen. Übersteigertes Putzverhalten kann ein Stresssymptom sein - die Katze leckt, knabbert, kratzt bis sie kahle Stellen im Fell hat. Der Verlust der Stubenreinheit ist ebenfalls eine dramatische Entwicklung. Weil die Katze nicht mehr in der Lage ist, sich zu entspannen und in Ruhe zur Toilette zu gehen, “platzt” sie in der nächsten Ecke. Schließlich geht sie gar nicht mehr aufs Klo, sondern pinkelt oder kotet ins Haus. Vor allem diese Verhaltensstörung provoziert die Ablehnung der meisten Katzenbesitzer - was den Stress für die Katze noch zusätzlich steigert!

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22 Kommentare »

  1. Ein weiterer wesentlicher Stressfaktor bei Haustieren allgemein und Katzen speziell ist Stress bei ihren Besitzern.

  2. Ganz genau! Auch die Eifersucht eines Partners kann zu großem Stress führen.

  3. Vielen Dank für die ausführliche Berichterstattung zum Thema Stress bei Katzen. Vielleicht kann mir in diesem Zusammenhang jemand einen Rat geben bezügl.unseres Burmakaters “Kenso”.Er zupft sich am laufenden Band Haare aus und hat schon viele Kahlstellen .Die Tierärztin hat ihm eine Kortisonspritze verpasst, weil sie meint, es handle sich hier um Allergien.Erst hat er sich weniger verunstaltet,aber jetzt nach 4 Wochen nimmt sein Verhalten wieder zu. Wir haben uns schon furchtbar viele Gedanken gemacht ,was ihn beunruhigen könnte, finden aber nichts. In unserem und seinem Leben hat sich nichts geändert.Für einen Rat wäre ich wirklich dankbar.

  4. Ich würde einen zweiten Tierarzt befragen. Es muss herausgefunden werden, was die Allergie auslöst. Kortison ist m.E. ziemlich hartes Geschütz. Wurde das Futter gewechselt, ist Milben- oder Flohbefall auszuschliessen? Leben noch andere Katzen im Haus? Wie alt ist der Kater? Könnte es Langeweile sein? Da stellen sich viele Fragen…

  5. Stress kann auch ausgelöst werden, wenn ein Mitbewohner die Katze plötzlich ignoriert und sie wie einen Kartoffelsack links liegen läßt. Ganz schlimm trifft das Katzen, deren Vertrauen man mühsam gewinnen mußte.

  6. Hallo Leute…

    Ich bräuchte mal einen Rat von euch! Ich habe mittlerweile 2 Brittisch Kurzhaar Katzen! Zuerst habe ich mir eine von klein auf angeschafft und es war alles in ordnung! Ich muss aber auch dazu sagen das der Kater eh vom Wesen her ein ruhiger war! dann kam nach ca 8 monaten die kastration! ein paar wochen später habe ich dann die zweite dazugeholt und sie war erst 3 monate alt, also von klein auf! der neue ist vom wesen her genau das gegenteil…flink, nur am miauen…fast schon hyperaktiv im gegensatz zu dem älteren! Ab diesem Augenblick an hat der große sich verändert! Zuerst fand ein mini-Revierkampf statt aber nach 3-4 tagen wurden sie richtig dicke kumpels und jagen sich und spielen! Aber der große ist uns gegenüber ziemlich zurückhaltend geworden! Sobald er us sieht rennt er fast sozusagen weg! Lässt sich nicht streicheln, höchstens ne minute! Würde gerne wieder sein vertrauen zurückgewinnen! Aber ich bin fast mit meinem latein am ende! Die hinweise, das isch die kleine nicht bevorzugen soll, etc. hab ich auch eingehalten! Aber der große lässt ja noch nichtmal auf sich engehen! Wäre für eine Hilfe sehr dankbar!

    Lg Miro

  7. Hallo Miro, Du schreibst leider nicht, wie lange das schon so geht. Es ist doch wunderbar, dass die beiden miteinander klar kommen. Für den großen Kater hat sich viel verändert, und Samtpfoten können sehr nachtragend sein. Nimm einfach mal Deine “Erwartungshaltung” etwas zurück, sei mit 1 Minute zufrieden, Du wirst sehen, daraus wird mehr. Geduld, Geduld, Geduld… Ich drücke die Daumen!

  8. Hallo, Frau Müller und alle anderen Katzenfreunde!

    Auch unsere Katze scheint derzeit sehr traurig/verunsichert zu sein und ich könnte grad mitweinen. Wir haben eine Katzenklappe mit der unsere kleine Katze prima klar kam. Doch so allmählich ziehen immer mehr Katzen/Kater in unser Baugebiet und eine fremde deutlich größere Katze ist sicher einige Male unbeobachtet und dann auch in unserer Anwesenheit in unser Haus gedrungen, hat die Näpfe leer gefuttert und was weiß ich noch gemacht. Bis es in einer Nacht auch zur Auseinandersetzung zwischen den beiden kam. Wir sind vom Aufschrei unserer Katze erwacht. Nun scheint unsere kleine vollkommen das Vertrauen in unser Haus verloren zu haben. Wir haben die Katzenklappe verschlossen bzw. auf out-only gestellt. Erschwerend hinzu kam, dass dieser Vorfall kurz vor einer bereits gebuchten Kurzreise (4 Tage) passierte. Auch die bisher gewohnten Nachbarn waren im Urlaub und so haben wir zwei andere Nachbarns gebeten, unser Kätzchen zu versorgen. Leider ist das nur sehr unzureichend passiert. Ins Haus kam sie diese 4 Tage auch nicht. Nun kommt sie fast gar nicht ins mehr Haus, muss arg überredet werden, schmust nur noch ungern, schläft viel aber immer draußen, frisst außerordentlich wenig und fast nur Leckerchen oder trinkt Katzenmilch. Wir haben inzwischen die teure PetPorte Katzenklappe für gechippte Katzen gekauft. Sie hat noch keinen Chip, aber die Klappe haben wir schon eingebaut. Wieder was fremdes für unsere Kleine. Ich trau mich auch gar nicht, mit ihr zum Arzt zu gehen aus Angst, dass sie das auch wieder zu sehr stresst. Zu allem anderen haben wir noch zusätzlich das Problem, dass wir Ende September schon seit Februar einen 3wöchigen Urlaub gebucht haben. Das Timing für all unsere Kätzchenprobleme konnte nicht schlechter sein… Früher haben wir Harmony während unseres Urlaubs immer in eine ganz süße Katzenpension gebracht. Aber seit dem letzten Mal haben wir das Gefühl, dass das auch nichts mehr für sie ist. Sie ist immer ein sehr verspieltes drolliges Kätzchen gewesen. Aber nach diesem Pensionsaufenthalt kam sie mir richtig deprimiert vor. Deshalb wollten wir sie in ihrer gewohnten Umgebung lassen und die ihr vertrauten Nachbarn um Fürsorge bitten. Doch ich kann mich schon gar nicht mehr auf diese Reise freuen, die eigentlich eine lang ersehnte Traumreise werden sollte. Wir lieben unsere Katze sehr und möchten so gern ihr Vertrauen zurück gewinnen. Doch wie können wir das schaffen? Hat jemand gute Ratschläge für mich? Wird unsere Katze 3 Wochen Abwesenheit von uns verkraften? Wir haben echt Angst, sie zu verlieren…

    D.L.

  9. Ich habe 2 kastrierte Kater (Hauskatzen 11 Jahre aus einem Wurf). Lino hatte ich von klein auf, Oskar kam ca. 10 Monate später zu mir, nachdem er vorher schon 2x den Besitzer gewechselt hatte. Natürlich war er erst mal sehr lange verunsichert und scheu, mußte sich wohl auch nach menschlichen Erklärungsmustern Lino unterordnen. Ich habe ihn jetzt ca. 10 Jahre und er läßt sich bis heute nicht auf den Arm nehmen. Sobald es an der Tür klingelt verschwindet er im Schlafzimmer, als seinen sicheren Rückzugsraum. Dort hatte ich bis vor ca. einem Jahr meinen “Kleiderschrank” - ein offenes Regal in das er sich jeweils hinter Pullovern und T-Shirts versteckte und seine Welt von dort beobachtete. Aber irgendwann mußte dieses Regal einem richtigen Schrank weichen. Leider war Oskar im Laufe der Jahren 2-3 mal schwer erkrankt. (Struvit-Steine, eine Darmverschlingung u.a.) Diese Tierarzterfahrungen förderten nicht sonderlich sein prinzipielles Vertrauen zu seiner Umwelt und für mich galt es nach den notwendigen Behandlungen auch wieder fast von vorn zu beginnen, was mir im großen und ganzen auch gelang. Er kommt zu mir, läßt sich streicheln und würde ab und zu ganz gern mal mit mir spielen, zieht sich aber sofort zurück, wenn Lino das mitbekommt und sich da rein drängelt. Das als halbwegs zusammenfassende Vorgeschichte.
    Seit ca. 6-7 Monaten läuft er jetzt mit einem kahlgelecktem Bauch und Hinterbeinen rum. Die ein oder andere Bißwunde fängt er sich im Nacken von Lino auch ein. Mal wächst das Fell etwas nach, bleibt dann aber nicht wirklich dran. Ein Ferndiagnosegespräch mit der Tierärztin habe ich aus oben geschilderten Gründen bequemerweise als Streßdiagnose angenommen.
    Meine Frage lautet nun: Gibt es irgendwelche Mittel/Medikamente die streßabbauend sind oder sollte ich in Oskars Sinn, ihn an einen anderen Besitzer abgeben. Ich denke oft, dass ich ihm keinen Gefallen tue wenn er weiter mit Lino zusammen leben muß. Aber ihn abgeben würde mir auch schwer fallen.

  10. Lieber Thomas Rinza,

    ganz spontan würde ich Ihnen raten, für Oscar ein neues Zuhause zu suchen. Dort müsste allerdings gewährleistet sein, dass der neue Halter seine Probleme bedingungslos akzeptiert, und dass Oscar dort in Einzelhaltung seinen Lebensabend verbringen darf. Der arme Kater lebt schon über einen sehr langen Zeitraum in Angst und Panik, die Abgabe an ein Tierheim hätte für den Kater fatale Folgen, er würde restlos alles verlieren! Wenn Sie sich also für eine Abgabe entschließen, sollte es eine Person sein, die Ihnen persönlich bekannt ist!

    Eine große Chance für Oscar sehe ich in einer Behandlung mit Homöopathie oder Bachblüten, allerdings nur, wenn sie von einem kompetenten Tierheilpraktiker durchgeführt wird und nur, wenn beide Kater behandelt werden. Lino kann man sicherlich auch etwas „milder“ stimmen, denn bei ihm hat sich ein regelrechtes Hassempfinden etabliert.

    Vielleicht können Sie Oscars „altes Plätzchen“ wieder herrichten, in dem Sie die Schranktüre einen Spalt weit geöffnet lassen und auf den Schrankboden eine Decke oder alte Kleidungsstücke von Ihnen platzieren. Zumindest hätte er dann die Möglichkeit, sich an einem Ort wieder etwas „heimischer“ und sicherer zu fühlen.

    Wichtig sind getrennte Katzentoiletten und getrennte Fress- und Schlafplätze, aber sicher haben Sie das alles schon so eingerichtet.

    Sind die Kater Freigänger? Schlafen sie getrennt? Können Sie (oder eine andere Person) Lino ablenken/beschäftigen, während Sie sich ausschließlich Oskar widmen? 15 Minuten pro Tag zu einer festen Zeit wären ein Anfang.

    Oskars Stresssituation hat den HÖHEPUNKT erreicht, ich kann Ihnen nur raten, so schnell wie möglich einen seriösen Tierheilpraktiker zu Rate zu ziehen. Die Behandlung schlägt in der Regel nach ca. 2 Wochen an.
    Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie eine Lösung finden, notfalls sogar ein neues Heim, in dem Oskar zur Ruhe kommt.

    Auf unserer Seite finden Sie auch umfangreiche Infos über die Anwendung der Homöopathie: http://www.catplus.de/naturheilverfahren-bei-katzen/homoeopathie-behandlungsmoglichkeiten/

    Ich drücke Ihnen die Daumen!!!
    Liebe Grüße, Brigitte Müller

  11. [...] ziehen sich genauso zurück wie Menschen, wenn sie unter Stress stehen oder unglücklich sind - das habe ich schon mehrmals beobachtet. Viele der Faktoren, die bei [...]

  12. Mein Problem:
    Vor 2 Jahren bin ich umgezogen. Ich habe 2 Katzen Tom 6Jahre und
    Baghira 7Jahre. Nunhatte ich schwierigkeiten Baghira zu fangen,denn sie ist sehr vorsichtig und verschwindet sofort wenn sie den katzenkorb nur von weitem sieht.Als ich sie nun in die andere Wohnung bringen wollte,war sie nicht zu bewegen,in den Korb zugehen.Sie sprang aber öfter in einen Karton und blieb dann auch eine Zeit drin.DA machte ich den grossen Fehler und machte vorsichtig den Deckel zu.Grosser Fehler! Sie fing sofort an zu Toben und war in zwei Minuten an der Seite zum Teil weder raus. Sie schrie und tobte und dann kam Tom. Er fiel regelrecht über sie her und liess sie nicht mehr aus den Krallen undBaghira hatte furchtbare Angst.Ich habe dann mit Mühe und Not die beiden getrennt und auseinander gesperrt. Mit einem Beruhigungsmittel glückte der Umzug dann. Seitdem aber ist der Kater bei bestimmten Geräuschen sehr schreckhaft,wenn er zumbeispiel geschlafen hat.Dann fällt ohne Vorwarnung sofort über die Katze her richtig agressiv. Zwischen diesen Vorfällen liegen manchmal Wochen,manchmal Monate.da spielen dann auch schon mal zusammen. Nun jetzt war zweimal relativ kurz hintereinander und beim letzten mal war es ganz anders. sonst habe ich sie ein paar Stunden getrennt,ihnen dann Futter gegeben und es war wieder Ruhe.Beim letzten Mal konnte ich sie am abend nicht mehr zusammen lassen,die Katze fing schon von weitem an zu schreien,zu spucken und zu toben. Am nächsten Morgen genauso.Um kein Risiko einzugehen habe ich den Kater schweren Herzens erstmal zu meinen Eltern gebracht. Ich hatte die Hoffnung sie würden ihn behalten,aber obwohl sie ihn beide sehr mögen,wollen sie ihn nicht behalten.Meine Mutter ist jetzt mehrmals fast über ihn gestolpert und da sie fast 80 ist kann ich das verstehen.Gibt es eine möglichkeit die beiden Katzen doch zubehalten. Wer kann mir raten?

  13. Hallo Petra,
    ich habe Ihren Kommentar mal in unserem Forum veröffentlicht, dort sind supernette Leute (zum großen Teil mit mehreren Katzen im Haushalt). Vielleicht hat einer von ihnen einen Tipp für Sie!
    Gruß, Brigitte Müller
    http://www.catplus.de/forum/

  14. Ich habe 2 Kater (vom Bauernhof, beide unverhältnismäßig groß), beide aus dem gleichen Wurf. Ich bekam sie als sie 6 Wochen alt waren. Jetzt sind sie 6 1/2 Jahre. Beide sind kastriert, beide Wohnungskatze, KEINE Freigänger.

    Simba: kommunikativ, jedermanns Freund, frech, verschmust, neugierig und vertrauensvoll.

    Püschel: sehr groß (ein Dackel ist kleiner) ängstlich aber mit enorm viel Kraft, verschmust, vorsichtig, schreckhaft, mit “zwei Gesichtern”.

    Püschel erschrickt sehr leicht, und benimmt sich dann wie eine echte Wildkatze. Faucht, groht, miaut (klingt mehr wie ein brüllen), sträubt das Fell, zeigt die Zähne, peitscht mit dem Schwanz.

    Im täglich Leben, weiß ich wie ich mit Katzen umzugehen habe. Bin mit ihnen aufgewachsen und hatte immer Katzen um mich. Aber noch nie einen Kater wie Püschel. Im Alltag achte ich immer darauf, mich so zu verhalten, dass der Kater sich nicht erschrecken kann. Was inzwischen ganz gut funktioniert.

    Wenn er jedoch austickt (ca. 1 x alle drei Monte), ist die einzige Art damit umzugehen und ihn wieder auf “Kurs” zu bringen, sich rückwärts aus der “Gefahrenzone” zu bewegen.
    Wenn’s ganz schlimm kommt, hilft nur noch eine Decke über Püschel zu werfen, anfassen ohne Schutz geht gar nicht, und ihn in ein seperates Zimmer zu sperren.
    5 Minuten warten, Türe öffnen, langsam rückwärts weggehen, so dass sich Püschel vorsichtig, immer noch mit gesträubtem Fell und grohend aus dem Zimmer bewegt, sein Revier (Wohnung) abgeht und den Eindringling in seinem Revier sucht. Nach ca. 15 Minuten, ist der Kater überzeugt, kein Feind in seinem Revier und beruhigt sich.

    Das Problem an der Sache, da es zwei sind, greift Püschel Simba an, und der Kampf kocht hoch. Also trenne ich die Katzen.

    Das zweite Problem, gestern erstmal aufgetreten. Es fetzten sich fremde Katzen im Hof mit allem was zu einem Katzenkampf gehört. Püschel springt auf den Balkontisch, klettert in die Balkonkästen, lehnt sich an den dort angebrachten Katzenzaun, (Drahtgeflecht für Hasenkäfige, ca. 45 cm hoch) und will zum Sprung aus dem 3. Stock in den Innenhof ansetzen. Den Sprung konnte ich verhindern, nur durchgedreht ist der Kater wegen des Kampfs im Hof.

    Hat jemand einen Tipp wie ich Püschel zu mehr Ausgeglichenheit verhelfen kann? Ist ja jedesmal ein Riesenstreß für den Kater (und auch für mich).

    Danke für Tipps

  15. Hallo zusammen,

    wir haben ein Prolem!!!

    Wir haben zwei kater, der eine 3 J. der andere 2 J., seit 1-2 Wochen pinkelt unser jüngster immer wieder hinter unsere Eingangstür, obwohl die toilette keine 2 meter entfernt steht. Was können wir machen, damit er das unterlässt, ihr müsst wissen wir wihnen in einer mietwohnung und haben pakett, und es sind jetzt schon flecken im pakett.
    Haben den verdacht, dass er unter stress steht, weil seit 2 wochen die schwester meines freundes für 4 wochen bei uns wohnt, und ihm sozusagen seinen schlafplatz klaut. sie schläft auf unserem sofa, wo er immer mit seinem Kumpel geschlafen hat…

    Könnt ihr mir helfen, was ich machen kann???

    Danke und liebe Grüße

    Saskia und Eric

  16. Hallo Saskia und Eric,
    richtig erkannt, der Kater hat Stress,und eine schnelle Lösung gibt es leider nicht, es sei denn, der “Eindringling” Schwester kann sofort woanders untergebracht werden.
    Entweder Augen zu und die 2 Wochen noch durchhalten (ist nicht gut für Kater und Parkett) oder ein Gästebett in einem anderen Raum aufstellen, damit der/die Kater endlich wieder ihr Reich haben und entspannen können.

    Ihr könnt versuchen, die Pinkelstelle mit Alufolie abzudecken, Katzen mögen dieses Geräusch nicht.
    Der Flur ist für Katzentoiletten ein ungünstiger Bereich, die Miezen lieben es ruhig und fühlen sich bei “Durchgangsverkehr” gestört.

    Oder stand das Klo etwa vorher an anderer Stelle???
    Dann wieder schnell dorthin zurück.

    LG Brigitte

  17. Hallo zusammen!

    Wir haben zwei kastrierte Colourpoint-Katzen. Sie sind im Mai 2 Jahre alt geworden und aus einem Wurf. Vor 4 Wochen haben wir die jährliche Impfung vornehmen lassen. Seither ist Cindy Krümel gegenüber sehr agressiv und duldet sie nicht mehr neben sich. Krümel darf sich nur noch auf der 1. Etage aufhalten. Sobald sie nach unten kommen möchte, wird sie angefaucht und verjagd. Andersrum genauso. Cindy darf auch nicht auf die 1. Etage gehen. Auf Anraten unseres Tierarztes haben wir Feliway (wird in die Steckdose gesteckt) verwendet. Das soll die Katzen beruhigen. Leider hat es nicht den Erfolg gehabt, wie wir uns es erhofft haben.
    Hat jemand noch einen Tipp für uns! Im voraus besten Dank!

    LG Gabi

  18. hallo.

    der 6 jahre alte kater pamuk wohnt seit einigen monaten in der wg dreier freunde, wo ich momentan auch wohne (seit ca 3wochen).

    aufgewachsen ist er bei einer frau, die nun eine katzenhaarallergie entwickelt hat und ihn deshalb abgeben musste.

    isgesamt ist er sehr verschmust und zutraulich.
    jedoch kommt es mitlerweile vermehrt dazu, dass er richtig zubeisst.

    nun hatte ich selber vorher nie haustiere und kenne mich auch dementsprechend nicht aus mit katzen und solche sachen wie dass er mich anspringt und beissen will, kann ich nicht deuten.

    sein kratzbaum, klo und futternapf (von der ehemaligen besitzerin übernommen) stehen im großen flur neben einander.

    den umzug scheint er eigentlich gut überstanden zu haben(ohne essensverweigerung oder auf den boden pinkeln).
    er hat zuvor aber anscheinend nur teuereres futter bekommen, als hier und hat anfangs mit meckern und nicht-essen versucht sein gewohntes futter zu bekommen, hat aber zum glück relativ schnell aufgegeben.
    am liebsten schläft er im bett mit uns

    auf neue leute reagiert er sehr gut: schnüffelt am mund der person und lässt sich meist direkt aus dessen schoß nieder und möchte gestreichelt werden.

    doch hat er dann nach nur ein paar wochen begonnen fast tägich auf den boden und auf kamotten, die auf dem boden liegen zu pinkeln. (was mitlerweile wieder fast aufgehört hat)

    dann beisst er, wie bereits erwähnt, ganz unverhofft zu, auch ins gesicht oder den kopf. teilweise sogar ziehmlich tief, sodass es kurz blutet. auf solche attacken schrecken wir dann zurück und schieben ihn vom schoß runter und ignorieren ihn für einige zeit nach einem kurzen schimpfen. mit wirrem blick zieht er sich dann zurück.

    dies macht uns nun angst und wir trauen uns nicht ganz recht mit ihm zu spielen.

    teilweise erschreckt er sich ganz plötzlich, obwohl es dazu keinen anlass zu geben scheint.

    außerdem hat er anscheinend manchmal alpträume (?), er gibt dann nähmlich jauelnde geräusche im schlaf von sich. geht das?
    haben katzen alpträume?

    ach ja, und ein wenig zugenommen hat er auch, seitdem er hier ist. wahrscheinlich zu wenig bewegung, weil wir uns kaum trauen mit ihm zu spielen? oder das unregelmäßige futter-geben… .

    oft ist besonder eine bewohnerin teilweise für mehrere tage nich zuhause. kann auch soetwas den kater stören?

    mitlerweile glaube ich, die ich noch am unsichersten mit ihm umgehe, denke ich, dass ich es zumindest schon mal hinbeommen habe, dass er auf seinen namen in einem bestimmenden ton hört, in situationen, in denen er sachen macht, die er nicht darf, und dann aufhorcht, nur leider nicht aufhört.

    würde mich freuen, falls ihr mir da etwas hilfreiches zu schreiben könntet.

    danke

  19. Ich finde es super, dass ihr Pamuk aufgenommen habt.
    Zuerst müsstet ihr das Katzenklo woanders aufstellen, Katzen verrichten ihr Geschäft niemals neben ihrem Futterplatz.

    Wir haben auch ein kleines Forum. Sei so nett und melde Dich dort an (geht ganz schnell). Kopiere einfach den Text und füge ihn dort ein.
    Unsere Mitglieder sind allesamt supernett und ich bin sicher, Du bekommt rasch eine Antwort.
    http://www.catplus.de/forum/

    LG Brigitte

  20. Hallo,

    wir haben ein Problem mit unserer weiblichen Katze (Nicky-ca. 7 Jahre alt). Wir haben sie zusammen mit einem kleinen Kater (Hugo-ca. 3 Jahre alt) aus dem Tierheim geholt. Zuerst hatten die beiden Stress miteinander. Nicky wurde durch Huge unter-
    drückt und verdrängt. Das hat sich aber im Laufe der Zeit mit viel Geduld und Konsequenz relativ gegeben. Nicky wurde ziehmlich selbstbewusst und hat sich gegen ihn gewehrt.

    Nun ist unsere Nicky leider an einer Immunschwäche erkrankt und muss aller 2 Wochen Spritzen bekommen, weil sich ihre Mundhöhle entzündet. Unser Tierarzt sagt, dass diese Krankheit nicht heilbar ist. Sie frißt dann nichts mehr und verkriecht sich nur noch. Jetzt hat sie sogar Angst vor dem Fressen und rennt davon, sobald sie den Fressnapf sieht. Was können wir noch tun? Wir wissen uns keinen Rat mehr.

    Danke
    LG Anita

  21. Hy ich habe drei Katzen bei mir zu Hause es sind alle drei Hauskatzen
    bis auf den Kater Felix (Kastriert) der haut auch schon mal nach draußen ab wenn mann nicht aufpasst. :-)
    Aber das ist nicht mein Problem sondern die Schwester von Ihm Missy (alle drei sind ein Jahr alt ).
    Die kleine ist kaum gewachsen sie ist immer noch klein und zierlich und sie hat vor JEDEM und Allem Angst (ausgenommen mein Freund und engen Freunden und einem Hund)!!!
    und ich weiß nicht was ich machen soll! Wie kann ich ihr helfen das sie ihre Angst verliert??? Hinzu kommt jetzt aber noch ein anderes Problem Unsere Lucky ( ist nicht aus dem selben wurf wie die beiden anderen) ist schwanger und beide feinden sich des öfteren an. Zu dem kommt noch das die Beiden Damen immer Markieren (meistens auf die Sachen meines Freundes!!!!!!!!!!) und der ist genervt davon was kann ich tun?????
    Bitte helft mir denn ich bin mit meinem Wissen am ende und ich liebe die drei und möchte sie nicht abgeben.

  22. vor Tagen starb eine meiner Katzten. welche 12 Jahre zusammen waren. eine war eine reine Hauskatze die andere eine in der Wildnis geborene, Beide kamen aus USA. Beide waren nur im Haus,
    selbst bei offenen Türen gingen diese nicht mehr nach draußen.
    Bei Tod der Hauskatze- weinte die Wildkatze !!!
    Also können Katzen weinen.
    Gruß RS 31.8.10

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